Die mysteriöseste Milchfarm Australiens

Servus du da draußen,

nach meiner erfolgreichen Reise durch das märchenhafte Outback Westernaustraliens fragst du dich bestimmt was ich momentan treibe. Ich befinde mich seit zwei Monaten auf einer luxuriösen Dairy Farm in der Nähe von Capel in Westernaustralien im nirgendwo und werde dort voraussichtlich weitere fünf Monate arbeiten. Diese Farm wird von einer Familie seit Ewigkeiten betrieben und erhält jährlich den Milkaward und ist Momentan einer der besten Milchfarmen in Westernaustralien.12d017c2-9722-4db1-bcd4-99b8e14d34a1

Wie der Tag dort abläuft,  werde ich dir anhand von Erlebnissen und Bildern erläutern.

Der Tag beginnt meistens um 4:00 Uhr morgens. Aufstehen einen Müsliriegel zwischen die Wangen schieben, ein Wasser schlürfen und ab gehts die begehrenswerten Kühe des Chefs eintreiben. Aufgrund der Größe der Farm, benötige ich in der Regel ein ein halb Stunden. Die Weide ist so groß wie mein altes Wohngebiet in Deutschland und davon gibt es etwa 30.

Eine dieser Weiden ist soweit von der Dairy entfernt, sodass es  auch mal gut sein kann, dass man für das Treiben der Kühe  3-4 Stunden benötigt.

Wieso dauert es so lange ? Auf meiner alten Farm benötigte ich 25 Minuten.

Ganz einfach!

1. Es ist eine riesen große Farm in Westernaustralien. Die Größenverhältnisse sind hier im Gegensatz zu Victoria noch mal ganz anders.

2. Die Kühe hier sind hier im Modus °Mystisch Relaxed° und werden im Gegensatz zu meiner alten Farm verdammt gut behandelt. Zumindestens meistens. Es gibt auch Tage, wo sie sich wie die Mafia verhalten. Greifst du eine Kuh an, so kommen mehrere andere um dich zu verfolgen. Auf dem Video stimmt irgendetwas nicht! Verfolgen Hunde nicht eigentlich Kühe? Was sagst du dazu ? :D.

3. Sie mögen keine Brücken und erst Recht keine befestigten Straßen und da müssen sie leider drüber laufen :).

Es kann auch mal gut sein, dass eine Kuh streikt und fünf Minuten auf der Straße stehen bleibt. Kurz eine Streicheleinheit und weiter gehts.4d24570c-b331-4991-828a-85b1ddcfe062Sobald ich mit dem Treiben der Kühe fertig bin, geht es zu den Springern.(Springer sind Kühe, welche schwanger sind). Dort checke ich, ob sie genug Wasser und zu essen besitzen und gekalbed haben oder am kalben sind.648b7016-295d-49be-885c-c22cd18b92a0

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Nächster Schritt: Melken

Meine Lieblingsaufgabe auf der Farm! Wir nennen es Cup off oder Cup on. Cups off bedeutet, dass die Melkcups von den Eutern der Kühe heruntergenommen werden. Bei Cup on geschieht genau das Gegenteil. Eine Aufgabe, welche man ein Leben lang machen könnte. Hörst du die Ironie ? :D. Hier erlebt man einen Wasserfall nach dem anderen. Dieser besteht leider nicht aus Wasser, sondern aus Urin und Kuhfladen, welche flüssig wie Wasser sind. Hierbei wird es dir zu 100 % passieren, dass du angeschissen oder angepisst wirst. Das Tragen einer Cape kann dir hierbei das Leben retten :D.

Zwischendurch wird dann gezwischt und es geht zur Fütterung der Springer. Ich fütter sie mit Stroh, welches ich mit dem Traktor zu Ihnen transportiere.img_6518-2

Ist das erst einmal erledigt, geht es zu  den kleineren Sachen wie Strap Raiser aufrollen und auf einer anderen Weide wieder ausrollen. Ein Srap Raiser unterteilt einen Paddock in  zwei Teile. Den Strom erhält der Strap Raiser durch ein Solar Panel (Generator).

Natürlich ist das nicht alles. Viele weitere Dinge warten jeden Tag auf mich.img_6630Zum einen  füttere ich die kleinen schreienden Dinger, welche man Kälber nennt. Zum anderen müssen Zäune repariert werden, welche durch tollwütige Bullen und Kühe zu Grunde gerichtet wurden.

Einer meiner Lieblingsaufgaben ist die Säuberung der Dairy. Hier wird die Kuhscheiße mit Feuerwehrschläuchen und Yardblastern weggeblasen. So toll ist diese Aufgabe natürlich nicht. Gott sei Dank haben wir mittlerweile drei neue, welche diese Aufgabe  sehr gerne übernehmen :=).

Einen weiteren Punkt, welchen niemand gerne macht: Kühe aussortieren.

Kühe, welche weder Schwanger sind noch genug Milch bringen werden aussortiert und auf eine sehr lange Reise geschickt. Nunja! Das ist die Aussage meines Chefs. In Wirklichkeit werden sie Geschlachtet und an Mc Donalds in Amerika ausgeliefert. :=(.

Natürlich gibt es auch andere Jobs, welche nicht so schön sind. Auf der Erde sterben manche Menschen ohne Vorwarnung und sind tot. Den Tod ohne Ankündigung gibt es natürlich auch bei Kühen. Diese transportiere ich mit dem Traktor weg und beerdige sie dann auf unserem eigenen Kuhfriedhof.img_6392-3Der erste Abschnitt des Tages endet somit im Durchschnitt um 11 Uhr und geht um 14 Uhr weiter, wo dann alles von vorne beginnt. Momentan befinden wir uns noch im Winter. Bald  beginnt der Frühling und hier wird es dann Spannend. Ich kann dir eins verraten: Harvest.

Hier wird  höchstwahrscheinlich richtig geackert. Pro Tag 14 bis 20 Stunden arbeiten, sechs bis siebenmal die Woche.

Ich wohne kostenlos auf der Farm und darf  alle Früchte kostenlos essen. Zitronen, Orangen, Äpfel, Trauben, Melonen, Grapefruits, Mandarinen etc. Mein Chef betreibt einen eigenen großen Orchard für diese Früchte.

Um von A nach B zu kommen, benötige ich natürlich ein Transportmittel, welches von der Farm bereit gestellt wird.

Über vier  Kühe werde ich dir nun ein wenig mehr berichten. Meiner Meinung nach sind diese Kühe im früheren leben Menschen gewesen. Zumidenstens benehmen sie sich teils so.

Fatboy! So wird das Prachtvieh genannt. Durch ihn ist die eine oder andere Kuh schon wegen Erschöpfung zusammen gebrochen. Keine Angst, den Kühen geht es gut :). Ich bin der Meinung, dass er sich abends vom Paddock verkrümelt und ins Hauseigene Fitnessstudio geht oder was denkst du so über Ihn ? :).img_6366-5Die zweite Kuh ist 5027, welche dich vor Hunden beschützen möchte und alle 20 Meter eine Streicheleinheit benötigt. Tust du das nicht, so bleibt sie einfach Stur stehen.img_6559-1Die dritte Kuh nennt sich 5001, welche sich so gut wie gar nicht bewegt. Die einzige Möglichkeit sie zum Movement zu bewegen bedeutet Kopf und Hals streicheln.

254 z.B. täuscht arge Fußprobleme vor, sobald es zum Melken geht. Nach dem Melken sind diese Probleme einfach wie aus dem Nichts verschwunden. Sie wurde vom Tierarzt mehrmals gecheckt und als Problemlos eingestuft. Nach dem Melken sieht sie meistens den Traktor mit Futter und rennt wie ein wild gewordenes Pferd auf den Paddock. Huch wie ? sie kann rennen ?img_6568-1So sieht mein Leben auf der Farm aus. Abgeschnitten von der Außenwelt, dreckig aber sehr gut bezahlt.

In den nächsten Monaten werde ich mir einen Toyota Landcruiser kaufen, aufrüsten und weiter ziehen. Mein erster halt ist Coral Bay, wo ich meinen Tauchschein machen werde!

Bis dahin wird es aber noch einige andere wissenswerte Artikel über Work and Travel geben. Eigentlich wollte ich in den letztens Wochen eine Bucketliste hochladen. Da ich mir aber doch noch nicht sicher bin, was ich danach machen werde kommt zuerst  der Artikel über Transferwise

Bis dahin eine entspannte Woche 🙂

Bei Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit.

Cheers BaertigerBackpacker

me

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Horse Riding im Alpine National Park

Und weiter gehts liebe Leute

Nun wollt ihr bestimmt wissen, wieso mein letzter Blog Eintrag No Worries heißt oder etwa nicht ?

Dieser Spruch hat zwei verschiedene Bedeutungen.
Einerseits bedeutet er keine Sorge! Andererseits gern Geschehen.

Bei den Australiern wird er meines Erachtens meistens dafür benutzt, um Auszudrücken, dass man sich keine Sorgen machen sollte, wenn man etwas falsch gemacht hat.
Mittlerweile bin ich über zwei Monate auf der Farm und habe den Spruch mindestens so oft gehört, sodas ich Ihn nicht mehr an beiden Händen abzählen kann :D.

An einem der drei Tagen an dem uns unserer Chef bezahlten Urlaub gab, fuhren wir in den Alpine Nationalpark. Der Park ist riesengroß, grün, regt die Geruchssinne verdammt gut an und hat eine Geräuschkulisse vom allerfeinsten.
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Und hier ein Video der Geräuschkullise. Einfach mal zuhören.

Wir übernachteten dort in dem Campingareal 8 Mile. Ja genau 8 Mile Eminem und so.
Dieser Campingplatz befindet sich mitten im Nationalpark.

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Um den Campingbereich befindet sich sehr viel grün, ein River und eine Menge verschiedener Pflanzenarten.
Leider haben wir dort keinerlei Tiere außer Vögel gesehen.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass wir zur falschen Zeit am falschen Ort waren, war groß. Trotzdem war dieser Tag sehr schön. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn ihr Freunde der Natur seid.

Der Weg zum Mount Buller betrug 40 Min und ist nichts für schwache Nerven, vor allem wenn man Höhenangst hat. Der weg dort hin ist ziemlich kurvig und steil.

Auf dem MT Buller liegt ein Ski Ressort. Leider war es dort wie ausgestorben, weil dort im Sommer kein Schnee liegt, was irgendwie auch logisch ist. Irgendwie fände ich es trotzdem mal genial im Sommer bei 45 Grad Ski zu fahren.

Trotzdem lohnt es sich im Sommer dort hinzu fahren, weil die Aussicht vom MT Buller bombastisch ist.

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Mittags fuhren wir in ein Sanctuary für Wildtiere. Hier sahen wir dann endlich freilaufende Kangoroos, Koalas und viele andere Tiere. Leider kostet der Eintritt dort aber 20 Dollar. Ich fand es schön, ob es sich aber lohnt, dass
sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Kangaroos

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Ein Koala

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Fledermäuse

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and the last one

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Am letzten Tag ging es dann nochmal zum National Park, wo wir einen Ausritt gebucht hatten.

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Eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ der Reitet, vor allem habe ich es vorher noch nie gemacht. Trotzdem muss ich sagen, dass sich der Tag gelohnt hat. Wer möchte nicht schonmal in einem riesen National Park reiten gehen.

Leider haben wir auch hier wieder mal kaum Tiere gesehen, bis auf Vögel 😀 und ein totes stinkendes Opossum was am Wegerand lag.

Solltet ihr in der Nähe dort sein, dann bucht auf jeden Fall einen Ausritt, es lohnt sich.
Ps. Der Mt Buller ist von hier aus gar nicht weit weg.

Vor allem ist  der Ausblick beim Reiten gigantisch aber schaut selbst.

Wie es nun weiter geht, erfahrt Ihr in einer Woche. Momentan ist es leider sehr schwer die Blogeinträge zu verfassen, da ich ununterbrochen auf der Farm arbeite, um mir die Reise, die im April folgt zu finanzieren.

Cheers BaertigerBackpacker

me

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No Worries! Arbeiten in einem Cowshed

Endlich! Angekommen! Erleichterung! Arbeiten in einem Cowshed (Milchfarm).

Die ersten zwei Tage wurden wir eingewiesen und haben die Hälfte des Gehalts bekommen. Nach den ersten zwei Tagen folgte natürlich das komplette Gehalt. Was auch nicht selbstverständlich ist, weil die meisten erst nach zwei Tagen anfangen zu bezahlen um die Leute auszutesten. Zu den Arbeiten gehörten Traktor fahren, Kühe Melken, Kühe auf die Weide und zum Cowshed bringen. Nach den ersten zwei Tagen Einarbeitung ging das Melken schon ganz gut aber tricky war es trotzdem noch. Hierzu benötigt man ein paar Tage um schneller zu werden.

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Und so sieht es meistens nach dem melken aus.

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Nach den ersten zwei Wochen fingen wir an, ab und zu Heuballen mit dem Traktor auf den Laster zu laden. Ich kann euch eins sagen, Es war gar nicht mal so einfach, da man die Kupplung gleichzeitig  mit dem Steuerknüppel der Gabel – womit man den Heuballen aufspießt und transportiert – drücken und bewegen muss. Nach einem Monat arbeiten stellte das Melken und Traktor fahren überhaupt  kein Problem mehr da.

Vor und nach dem Melken folgte das Eintreiben und das Austreiben der Kühe.

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Hierbei wurde uns von unserem Chef ein Hund gestellt. Ich habe noch nie in meinem Leben einen so kompetenten und liebevollen Hund gesehen. Dieser Hund hat einen Charakter der weit über den Horizont hinausragt.

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Beim Ein und Austreiben fuhr ich entweder den Kobota oder das Quad, welche uns für das Arbeiten auf der Farm zur Verfügung gestellt worden sind. Das Ein uns Austreiben der Kühe war nach den ersten zwei Tagen Einarbeitung recht simple, weil der Hund Dusty einem die Arbeit abgenommen hat.

Es gibt drei einfache Befehle, die man dem Hund zuruft. Der eine lautet Way Over und bedeutet links lang und der andere Way back und bedeutet rechts lang. Der Dritte Befehl heißt bring back und ist dafuer gedacht, einzelne Kühe, welche sich velaufen haben, zurückzubringen.

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Es handelt sich bei dieser Farm um 2 größere Cowsheds, zwischen denen wir hin und her schwitchten. Mal arbeiteten wir bei dem einen mal bei dem anderen.

Im kleinen Cowshed fütterte ich ab und an die Kälber.

Mittlerweile sind zwei Monate vergangen und in der Zwischenzeit bekamen wir von unserem  Chef drei Tage bezahlten Urlaub. Auch nicht selbstverständlich. In dieser Zeit besuchten wir  den in der näheliegenden großen Nationalpark und ein Sanctuary für Tiere. Wo dieser Nationalpark  liegt und wie wir dort hinkamen und was wir dort machten und was alles so passiert ist, erzähle ich euch in dem nächsten Blogeintrag in ein paar Tagen und wieso der Titel dieses Blogeintrags No Worries heißt, erkläre ich euch auch beim nächsten mal.

No Worries

BaertigerBackpacker

me

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Die Ankunft auf der Diary Farm

Nachdem wir eine Woche in Melbourne waren, fuhren wir mit der Bahn nach Girgarre.
Der Hauptbahnhof hat mich ein wenig an Singapur erinnert, weil hier dieselben Schranken
im Bahnhof genutzt werden, die einem den Zutritt zum Bahnhof verwehren, wenn man kein
Ticket besitzt.

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Für unser Ticket bezahlte jeder 29 Dollar. Die Fahrt verlief Problemlos
durch die Einöde Australiens. Insgesamt belief sich die Gesamtzeit der Fahrt auf zwei
Stunden und 30 Minuten, wie ihr im folgenden Bild sehen könnt.

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Einen Job konnten wir uns nach drei Tagen intensiver Suche im Hostel in Melbourne über Gumtree ergattern.

Bei dem Job handelt es sich um eine Diary Farm in Girgarre. Nachdem wir in Girgarre am Bahnhof
angekommen waren, holte uns unser neuer Chef – da wir noch kein Auto besaßen  – am Bahnhof ab.
Von dort aus ging es dann ab auf die Farm zur Unterkunft. Die Miete beträgt im Monat 200 Dollar pro
Person, auf jeden Fall annehmbar.

Wir wohnen in einem großen Haus mit kompletter Einrichtung für uns alleine.
Hier ein paar Bilder.

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In den nächsten Tagen half uns die Familie bei der Autosuche und bei dessen Registrierung. Recht schnell fanden
wir ein Auto, welches unseren Maßen entsprach. Wieder einmal sah man die Nettigkeit der Australier hervorstechen.

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Um auf  der Farm von A nach B zu fahren benutzten wir einen Kubota und ein Quad.

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Wie es weiter geht erfahrt Ihr in den nächsten Tagen

 

Cheers

Baertiger Backpacker

me

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Melbourne, einzigartig und schön

Am zweiten Tag kauften wir uns morgens jeder eine MYKI-Card

Mit dieser Karte könnt ihr durch Melbourne und andere Teile von Victoria fahren und zwar mit Bahn, Bus und Trams. Eine sehr coole Sache. Beim ein und aus steigen haltet ihr eure Karte an den MYKI Kartenleser um euch ein und auszustempeln. In der Innenstadt könnt ihr teilweise in manchen Stadtteilen kostenlos fahren. Wo gibt es diese Karte zu kaufen ? Ganz einfach ! Sie kostet 6 Dollar und ist in jedem SevenEleven Supermarkt erhältlich.

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Nächster Halt war die Innenstadt von Melbourne. Eine sehr schöne Stadt, die irgendwie in einer gewissen Weise an Amerika erinnert.

Der erste halt in der Stadt war ein Einkaufszentrum. Sehr schön und sehr gut durchdacht. Mitten  im Einkaufszentrum ragte ein Turm in den Himmel. Ein Hoch auf die Architekten.

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Am folgenden Tag haben wir uns über den Tag verteilt am Strand aufgehalten und  die Seele Baumeln lassen. Genau das Richtige um den Jetlag erstmal auszukurieren. Diesmal zwar nicht so schlimm wie in Singapur, aber trotzdem bemerkbar.

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 Am nächsten Tag ging nicht besonders viel. Ich musste mich gegen Tollwut Impfen lassen, weil ich nach Australien noch einen Stopp in Thailand machen werde. Da ich in Deutschland die ersten zwei Tollwutimpfungen bekommen habe, musste ich mir zwei Wochen später in Australien die dritte Impfung holen. Kostenpunkt 70 Dollar  für die Impfung und 64 Dollar für den Arztbesuch.

Solltet ihr Work and Travel in Australien machen wollen, dann impft euch früh genug, und geht nicht erst zwei Wochen vor der Reise -wie ich- zum Arzt. Am besten Spätestens drei bis sechs Monate vorm Flug.

 

Am letzten Tag ging es nochmal in die Innenstadt, diesmal aber mit dem MelbBike. Achtet hier bei drauf, dass auf eurer Kreditkarte eine Kaution von 50 Dollar geblockt werden, die aber innerhalb der nächsten Tage wieder zurück gegeben wird. Eine Fahrt kostet in etwa drei Dollar Grundgebühr für eine halbe Stunde fahrt. Witzig hierbei ist, wenn ihr das Fahrrad innerhalb einer halben Stunde wieder an einer Aufladestation abstellt, dann könnt ihr es mit dem Code den ihr am Anfang bekommen habt wieder für eine halbe Stunde benutzen und das den ganzen Tag lang. Und mal ganz ehrlich, 3 Dollar für den ganzen Tag ist wirklich nicht viel. Hier gibt es noch einen Link von dessen Seite, die zeigt wie man sich registriert.

 

Am späteren Nachmittag haben wir uns eine Simkarte von Telstra geholt. Hier reicht es vollkommen aus, wenn ihr in einen Supermarkt geht und euch für 2 Dollar eine Simkarte für euer Handy holt und es online registriert. Telstra hat die größte Flächenabdeckung und ist deswegen meiner Meinung nach die beste Entscheidung. Aber gebt Acht! Mitten im Outback habt ihr auch mit Telstra keinen Empfang

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Am Ende sind wir  zu einer Westpac Filiale gegangen, um unsere Debit Karte abzuholen, die wir von Deutschland aus beantragt haben. Eure Karte könnt ihr hier von Deutschland aus anfordern.

Im Laufe der Woche haben wir nach ein paar Bewerbungen endlich einen Job in Girgarre auf einer Dairy Farm gefunden.

Wie es weiter geht erfahrt ihr in ein paar Tagen.

 

Cheers

Baertiger Backpacker

me

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Down Under ich komme

Von Singapur flogen wir mit der Billigairline von Scoot nach Australien, Melbourne. Der Flug dauerte in etwa 10 Stunden.

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Bei dieser Billigairline war im günstigen Preis von 295 Euro kein Essen und Trinken enthalten. Hierbei solltet ihr euch wirklich überlegen, Getränke und Essen bei der Buchung hinzu zu buchen. Natürlich gibt es die Möglichkeit im Flugzeug Essen und Trinken zu kaufen und mit einer Kreditkarte zu bezahlen aber das ist dementsprechend teuer.

Die Beinfreiheit in diesem Flugzeug war in Ordnung, solange man nicht großer als 1.80 ist. Die Stewardessen und das Flugklima  wahren sehr angenehm.

Nun war es endlich soweit … Zwei Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet! Wir waren im Landeanflug und sahen aus einer beträchtlichen Höhe das rote Land. Dieser Anblick hat mich sowas von umgehauen, weil dieses Land wirklich gigantisch ist.

Wir landeten in Tullamarine. Von dort aus checkten wir aus und versuchten unseren Bus zu suchen um unser Hostel Ritz for Backpackers schnellstmöglich zu erreichen.

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Leider fanden wir den Bus nicht aber auch das ist überhaupt kein Problem. Uns kamen auf direktem weg drei Australier entgegen, die uns erklärten das sich der Bus Skybus nennt. Hier sahen wir das erste mal wie hilfsbereit  Australier sind.

Der Skybus fuhr uns direkt vor unser Hostel. Die Fahrt war angenehm und es gab sogar kostenloses WIFI für die Fahrt. Wir bezahlten 20 Dollar.

Nach 40 Minuten kamen wir in ST.Kilda an. Ich war geflasht von der Schönheit ST.Kildas, vor allem vom ST.Kilda Beach, einfach unglaublich und traumhaft.

Der Bus hielt in der Nähe des Hostels.

Für die Übernachtungen bezahlten wir zusammen knapp 290 Dollar für 5 Tage.

Die Zimmer waren sauber und die Rezeption unglaublich hilfsbereit. Leider war das Wlan pro Tag auf 500 Mb begrenzt. Wer mehr will, muss zahlen. Die Duschen waren für ein Hostel, wo über 100 Menschen leben in Ordnung. Die Küche war recht groß. Des Weiteren gab es für alle Leute einen großen Flatscreen im Wohnbereich. In dem Hostel trifft man alles zwischen 18 und 60. Ein sehr gemischtes Puplikum. Sehr angenehm!

Alle paar Tage gab es Events, die recht witzig waren, wie zum Beispiel Beer Pong.

Des Weiteren muss man erwähnen, dass wir unsere Bankdaten und Steuernummer an das Hostel schickten. Leider kamen die Daten während des Aufenthalts innerhalb dieser Woche nicht an. Die Daten wurden uns, nachdem sie angekommen waren, von der Hostelrezeption per E-Mail zu geschickt. Wieder sah man wie nett die Australier sind. Das Hostel ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Noch an diesem Abend gingen wir zum St.Kilda Beach. Der Anblick haute mich um. Traumhaft, gigantisch, sauber und riesig.

 

So schnell ging ein Tag zu Ende.

Wie es weiter geht, werde ich euch in den nächsten Tagen berichten

Cheers BaertigerBakpacker

me

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Singapur eine Insel zum verlieben

Hi Leute,

hier erhaltet ihr einen ersten Einblick und sehr viel Wissenswertes von unserem ersten Stopover in Singapore.

Am 3.11.2016 flogen wir um 13:40 mit Chinasouthern von Frankfurt zum ersten Stopover nach Singapur. Am 4.11 sind wir um 18:50 endlich mit einer Verspätung von knapp drei Stunden in Singapur angekommen.

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Der Flughafen ist riesengroß und wunderschön. Verlaufen haben wir uns dort in etwa 20 mal aber was solls, Kollateralschäden gibt es immer mal.

Das Ticket hat uns 330 Euro gekostet, was wirklich nicht teuer ist. Der Nachteil hierbei ist aber, dass man ein paar Monate früher buchen muss. Die Seite Skyscanner war hierbei sehr hilfreich, da dort alle Seiten zusammengeführt werden, bei denen man Flüge buchen kann. Des weiteren wird hier über eine Tabelle der komplette Monat angezeigt, wodurch man sieht, welcher Tag in diesem Monat am billigsten ist.

Um 23 Uhr sind wir dann endlich im Hostel 5footway.inn Project Chinatown 1 angekommen. Durch einen Frühbucherrabatt haben wir nur 97 Euro für fünf Tage bezahlt. Eine weitere coole Eigenschaft in diesem Hostel sind die Handys, welche kostenlos vom Hostel bereitgestellt werden, um sich in Singapur besser zu Recht zu finden. Ihr könnt uns eins Glauben! Wir sind froh gewesen dieses Handy mit GPS zu haben. Sonst wären wir immer noch irgendwo im Nirvana von Singapore. Ein sehr sauberes Hostel. Auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

Solltet Ihr Fragen zu dem Hostel und den Flügen haben, dann könnt Ihr mich hier erreichen.

Tag 1 Der Jetlag meines Lebens

Mit einem gigantischen Jetlag in Singapur angekommen und den ersten halben Tag verschlafen, ging es am Abend dann endlich los.

Am ersten Tag trampten wir durch Chinatown.chinatownDort gönnte ich mir mein erstes Essen an einem Fressstand.foodporn

in China-Town findet man an jeder Ecke Fressbuden. Die Kellner stehen draußen an den Türen und versuchen dich durch eine riesige Angebotspalette in ihre Fressbude zu locken. Ein Food-Porn vom allerfeinsten!

Nachdem wir uns nun Satt gegessen hatten, gingen wir in den ein Kilometer entfernten berühmten hinduistische Tempel Sri-Mariamman. Ein wirklich atemberaubender und beeindruckender Tempel.
Bei zu kurzer Kleidung musste sich sowohl Mann als auch Frau ein Gewand umlegen. Das Gewand war episch.buddhamuseum

Außerdem schauten wir uns ein Einkaufszentrum an, welches direkt am Hostel lag. Komplett anders als in Deutschland. shopping-mail

Eine halbe Etage bestand nur aus Massagesaloons. Richtig genialer Anblick, weil man in die Saloons hereinschauen konnte und sah wie 10 Leute auf einmal massiert worden sind.

Am Ende des Tages ging es dann zur Purple-Parade. Sehr cooles Event aber leider nur einmal im Jh

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Was auch super witzig ist, dass in Singapur die MRT Bahnhaltestellen sehr oft im Untergeschoss eines Einkaufszentrums enden, somit ist man gezwungen durch das Einkaufszentrum zu gehen. Wir haben uns einige male verlaufen. Die U-Bahnen sind ein Traum. Tickets zu kaufen ist kinderleicht. Bevor ihr überhaupt mit der Bahn fahren könnt, braucht ihr erstmal ein Ticket, denn damit kommt ihr erst durch die Schranke die zur Bahn führt, wenn ihr an eurem Ziel angekommen seit, braucht ihr das Ticket um den Bahn Bereich zu verlassen, nun könnt ihr das Ticket wegwerfen, wenn es ein Einmal-Ticket war. Es gibt aber auch Karten die ihr wieder aufladen könnt.

Aber gebt Acht! Es kann sehr teuer werden, wenn ihr Müll auf den Boden werft, vor allem wenn man dies mit Kaugummis macht. Die Strafen belaufen sich von 500 bis zu 5000 Singapur Dollar, wenn ihr mehr zu den Strafen wissen wollt klickt einfach hier.

Eine weitere nette Eigenschaft ist die Führerlose U-Bahn, diese wird nämlich elektrisch betrieben. An jeder Bahn Haltestelle sieht man an jeder Ecke mehrere Überwachungskameras, was aber auch super ist. Sicherheit sollte heutzutage groß geschrieben werden, vor allem an solchen Orten, wo viele Menschen Tag ein und Tag aus gehen.

Viel mehr gelang uns an dem Tag nicht mehr, was aber auch in Ordnung war, weil der Jetlag es wirklich in sich hatte. Eine Woche lang dichte Ohren und Halsschmerzen aber das ist kein Hindernis um Spaß zu haben.

Tag 2 Der Traum vom Leben

Am zweiten Tag schauten wir uns das Marina-Bay-Sand Gebäude an.bay-sands

Ein wirklich gigantisches Gebäude. In der letzten Etage kann man als Gast auf mehreren Hundert Metern Höhen in einem Infinity-Pool schwimmen. Meiner Meinung nach sehr geil. Solltet Ihr trotzdem die Aussicht von diesem Gebäude genießen wollen dann geht auf der vorletzten Etage in das Restaurant/Bar Celavie etwas trinken.

Der Eintritt beläuft sich hier auf 20 Dollar. Unten an der Rezeption wird euch nach dem Bezahlen ein Check von 20 Dollar gegeben, den ihr oben im Restaurant vertrinken könnt. Somit ist es theoretisch gesehen kostenlos. Natürlich könnt ihr euch auch ein Ticket für den Sky-Park eine Etage tiefer für circa 23 Dollar holen um auf einer Plattform zu stehen und Fotos zu machen. Hier wird einem der Eintritt zum Restaurant verwehrt. Die 20 Euro sind nur für die Plattform. Die Aussicht dort oben auf dem Observations-Deck und an der Bar sind unbezahlbar.

Danach ging es in den Garden by the bay wo man sich die Super-Tree-Groves anschauen konnte und gegen Bezahlung auf den OCBC-Skyway gelang.DCIM101GOPROG0051933.JPG

Diese Attraktion sollte auch wie das Marina-Bay Sands nicht ausgelassen werden.
Nächster Stop  Cloud-Forest.cloud-forest

Ein künstlich angelegter Regenwald in einer Glas Kuppel. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Investition.

Dann gibt es dort noch ein Flower-Dome, den wir uns aber nicht angeschaut haben, weil jeder dieser Attraktionen in etwa 15 bis 20 Dollar kosten.

Zum Schluss sind wir durch den Garden By-The-Bay gegangen.img_0936
Auch wieder super angelegt und auf jeden Fall ein Blick wert.

und schon waren die ersten 2 Tage zu Ende.

Ps. Nehmt euch genug T-Shirts von Deutschland mit. Ich persönlich hatte 10 Stück dabei. Der Grund dafür lag an der hohen Luftfeuchtigkeit in Singapur. Die Durchschnittstemperatur dort beläuft sich auf 33 Grad. Dauerschwitzen ist angesagt.

Tag 3 Das Museum wo man Spaß haben kann

Der heutige Tag fing entspannt an.

Erstmal im Hostel in Ruhe und Gelassenheit gefrühstückt.

Nach dem Frühstück gings dann ab in das Einkaufszentrum Plaza Singapura, wirklich gigantisch.DCIM101GOPROGOPR2524.JPGNach der Shopping Tour benötigte unser Körper erstmal Ruhe, dafür ist der angrenzende Fort Canning Park genau das Richtige.

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Nächstes Ziel auf der Liste war das National Museum Of Singapore.

Ein sehr schönes Museum um mehr von der Geschichte von Singapur kennen zu lernen aber auch um Spaß zu haben und ein paar Fotos zu schießen. Hier ist ein Ausschnitt, der hoffentlich Lust auf mehr macht.

Zum Schluss stand Litte India auf dem Plan. Sensation des Tages. Hier findest du Goldschmuck in Übermassen. Ein legendärer Anblick.img_0956

Die Häuser dort sehen super stylisch aus und die Leute sind super nett.img_0966

Tag 4 Traumhafte Strände

Das Highlight der Woche: Sentosa

Eine unbeschreibliche schöne kleine Insel unterhalb von Singapore.

Die Insel kannst du entweder mit einer Bahn erreichen oder du gehst über den Sentosa Boardwalk.

Vergesst bitte die Bahn und geniest den Sentosa Boardwalk. Einfach nur Traumhaft.

Wenn ihr auf der Insel angekommen seid, könnt Ihr euch per Bus um die Insel fahren lassen und das auch noch komplett kostenlos.

Im unteren Bereich von Sentosa erstrecken sich mehrere Strände. Diese könnt ihr per Beachtramp(offener Wagen) auch wieder kostenlos erreichen.

Du willst Action erleben ? Dann versuch dich mal beim MegaZip. Dieser kostet zwar 55 Dollar und geht nur ein paar Sekunden aber die Aussicht und das hochschießende Adrenalin sind das Geld auf jeden Fall wert. Diese Attraktion befindet sich beim Siloso Beach. Hier befindet sich auch der Eingang zur Seilbahn die euch auch von der Insel bringen kann.test

Die beiden anderen Strände Palawan Beach und Tanjong Beach sind traumhaft, wobei der Tanjong Beach um einiges besser ist, da man die Frachter aufgrund der angrenzenden Inseln nicht direkt sieht, die auf dem Meer herumeiern.

Du willst deine Seele baumeln lassen, dann bist du beim Tanjong Beach genau richtig. Hier kannst du bei Beach Musik entspannen und einen kühlen Drink genießen .img_1351

Ein weiteres Highlight auf der Insel Sentosa sind die Universal Studios Singapore. Diese haben wir aber ausgelassen, weil es uns aufgrund der bevorstehenden Reise nach Down Under einfach zu teuer wurde.img_1348Solltet ihr dort nur Urlaub machen oder das Geld übrig haben, dann ist es auf jeden Fall Empfehlenswert, die Studios zu besuchen.

Der Tag neigte sich dem Ende zu. Unser letzter Stop war der SingaporeFlyer.  Die Aussicht ist und bleibt traumhaft in Erinnerung. Für ein wenig mehr Geld kann man sogar in gigantischer Höhe ein Champagnerdinner genießen.img_1357Solltet ihr Höhenangst haben dann trinkt unten am besten ein Bier. Für zwei Bier bezahlt ihr etwa 19 Dollar. Ihr lest richtig! 19 Dollar! Bier und allgemein der Alkohol ist in Singapore verdammt teuer.

Tag 5 Entspannung

Den letzten Tag verbrachten wir morgens im botanischen Garten in Singapur und gingen um 12 Uhr Mittags ins Hostel zurück und bereiteten uns den Rest des Tages weiter auf die Reise zum roten Land vor.

Wie der Flug und die Ankunft in Australien war, erfahrt ihr in den nächsten Tagen

Down Under ich komme.

Cheers Baertigerbackpacker

me

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