Seeding: Ein Traumjob für Backpacker

Servus Leute,

lang ist es her! Sorry dafür!

Heute geht es um das sogenannte Seeding in Australien. Wobei es sich dabei handelt, werde ich dir nun erläutern.

Um es für dich ganz einfach zu halten, wird beim Seeding mit Seedern Saat in den Boden gesäht, woraus Monate später bestimmte Produkte wachsen, welche später beim Harvest geerntet werden.

Wie es so losging erzähle ich dir jetzt anhand einer kleinen Zusammenfassung. Viel Spaß.

Erst einmal wurde ich mit Cersten, einem guten freund, von unserem neuen Boss angerufen, welcher uns versuchte zu erklären, wo die Farm liegt. Wir sind natürlich -wie wir sind- allwissend losgefahren und landeten nach ein paar Stunden Autofahrt an einer Schule im Outback aber leider nicht an der sogenannten 15000 Hektar großen Farm Wyunga. Natürlich riefen wir unseren Boss an und erklärten ihm erst einmal, dass wir uns verfahren hatten. Ein toller Start. Nachdem wir mit einer Stunde Verspätung angekommen sind, ging es dann auch direkt los.

Ab an die Generalüberholung der Seeder.

Nun ja wie ich so bin, habe ich mich mit Null Erfahrung, direkt an die Maschinen gewagt und 15 Seeder Reifen falsch an die Maschine montiert.

Antwort des Chefs: Fucking Hell Mate What are you doing. Letztendlich nicht schlimm. Es wurde mir von einem Mitarbeiter falsch erklärt. Ich musste die Reifen im Akkordtempo wieder wechseln und alles war gut.

Da der Farmer noch eines seiner zig Häuser für uns neu möblieren wollte, buchte er uns auf seine Kosten (ca. 140 $ pro Person pro Tag) eine Woche in einem Motel in der Nähe ein. Sogar für jeden von uns ein Einzelzimmer.

Die nächsten Wochen beschäftigte ich mich mit der Wartung der Maschinen. Hierbei wechselte ich Arme und Schläuche der Maschinen aus und setzte mich das erste Mal so richtig mit einer Flex auseinander, welche ich auf jeden Fall in den darauffolgenden Tagen lieben lernte.

Na hast du auch so viel Ahnung wie ich 😀

Wie so ein Tag für die Aufbereitung von Seeding Maschinen aussah, zeige ich dir nun anhand von Bildern und Videos.

Wie du siehst, wechsle ich hier die Arme und Bolzen der Seeder aus. Hierbei lernt man, wie schön es doch ist, sich jeden Tag 500 mal den hirnlosen Kopf zu stoßen und mindestens doppelt so oft die Wurstfinger zu quetschen. Ja du hörst richtig. Man muss an diesen Job hirnlos ran gehen, weil man sonst definitiv nach einem Tag aufgeben würde.

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Da ich auf der Farm mit sehr viel Lärm konfrontiert wurde, hatte ich mir vorher einen Gehörschutz von Alpine Hearing Protection bestellt, welcher mich super durch diesen ganzen Lärm bei der Aufbereitung der Maschinen geschützt hatte. Klick auf das Bild, um mehr von Alpine Hearing Protection zu erfahren.

Besonders beim Flexen und Schweißen hatte ich ein die ganze zeit über ein beruhigendes Gefühl, da der Lärm absorbiert wurde aber ich trotzdem die Laute der Mitarbeiter, dank der speziellen Technologie von Alpine noch hören konnte.

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Nach zwei Wochen arbeiten hatte sich mein Oberarmumfang einerseits um mindestens 30 Cm vergrößert, andererseits sah ich aus wie ein Schlumpf, weil ich von der Arbeit am ganzen Körper mit blauen Flecken übersäht war, wie nach einem UFC Fight. Nachdem ich die Seedingbars mit dem vollen Einsatz meines Lebens repariert hatte, durfte ich dann endlich mit der Vorbereitung der Paddocks für das Seeding beginnen. Mein Chef warf mich Kopf über in den Traktor mit  einem connecteten Spader. Du fragst dich nun bestimmt, was das ist. Ein Spader wühlt die Erde um und bringt die qualitativ hochwertigere Erde nach oben. In dem Fall ist es aber keine Erde, sondern Sand.

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Von diesem Tag an arbeitete ich immer im Nachtdienst von 11:30 PM bis 13:30 PM. Genau hier macht es natürlich besonders Spaß zu fahren. Man sieht überall nur braunen Sand und Bäume. Wie die Paddocks nach dem Spadern aussahen, siehst du hier.

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Auf dem unteren Bild kannst du es nochmal komplett gespadert betrachten. Es handelt sich hier nicht um herabfallenden Regen, welchen man in Deutschland so gut wie jeden Tag begegnet, sondern um Staub, der den Regen ersetzt hatte.img_2668

Ich dachte mir natürlich am Anfang, dass ich den entspanntesten Job überhaupt hätte. Leider habe ich mich hier total geschnitten! Die Paddocks waren einige Jahre zuvor noch mit Bäumen zu geklatscht, deshalb konnte es auch mal sein, dass sich eine gigantische hartnäckige Wurzel unter dem Spader verirrte, welche ich dann mit Hammer und Meißel raus klopfen durfte. Wunderschön, nicht wahr? Auf dem unteren Bild siehst du, wie so ein liebevoller Baumstumpf aussieht.

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Nachdem alles gespadert wurde, habe ich mit dem Roller den Sand platt gedrückt.

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Du möchtest mit Sicherheit nun wissen, was aus den Seeding Maschinen geworden ist, welche ich repariert hatte. Diese pesen nun mit sagen umworbenen 6 Km/h über die 15000 Hektar. Leider kommt es hier jeden Tag zu Komplikationen. Entweder fahren Operator gegen Bäume, LKWs oder haben einen Achsenbruch nach dem anderen, welcher natürlich direkt auf dem Paddock repariert werden muss.

Natürlich gibt es auch hier Komplikationen mit Wurzeln. Wenn man es nicht wüsste, dann würde man denken, dass es ein Meteorit sei.

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Nachdem die Saat gesäht wurde, kamen die Sprayer zum Einsatz, welche aussehen, als ob sie aus Transformers entflohen waren.

Es gibt auch Tage, an denen die Traktoren geschiftet werden müssen und das sieht dann so aus.

So läuft momentan Seeding ab. 4 weitere Wochen verbleiben noch und dann geht es schon weitermit Stonepicking auf dieser Farm.

Einen weiteren Punkt gibt es noch zu erzählen.

Diese Geschichte ruht auf wahrer Begebenheit. Für große Tierliebhaber ist dieser Text ab hier vorbei.

Nach geschlagenen 14 Stunden Arbeit ist man dann auch froh in das eigene Farm Auto zu steigen und nachhause zu fahren und Todmüde ins Bett zu fallen. Leider kommt es auf dem Weg Nachhause, welcher über eine Gravel Road führt, oft zu kleinen Problemen.

Das ein oder andere spazierende suizidgefährdete Kängaru, welches deine Bull bar höchstwahrscheinlich als Nahrung sieht oder Kaninchen! Oh ja diese kleinen knuffeligen Tierchen. Wieso betone ich diese niedlichen Tiere so sehr. Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so viele Kaninchen -welche über die Straße in den Tod hoppelten- gesehen. An meinem ersten Tag hoppelten die geisteskranken sogar zu dritt als Familie in den Tod. Gottseidank war ich meistens von der Sonne so stark geblendet, das ich nicht viel mitbekam, außer der kleine Stoß an der Bull bar oder das Knacken unter dem Reifen.

Jedes einzelne begrub ich am Straßenrand. Mittlerweile dürften auf der Waddi Road 200 Kaninchengräber zu besichtigen sein. Traurig aber wahr.

Kakadus sind wunderschöne, farbenfrohe und laute Tiere, welche leider immer in Maßen auf der Straße hinter einer Kurve sitzen und in totaler verzweifeltheit in ihren Tod fliegen. Die letzten fünf, die ich in einem Zug erwischte landeten entweder im Kühlergrill oder auf der Ladefläche meines Autos.

Leider konnte ich die letztens Monate nicht so viel posten, da ich sehr viel arbeite. Entschuldigt bitte dafür. Mein nächster Beitrag wird höchstwahrscheinlich über Surfen gehen, was ich wirklich als Sportart liebengelernt habe. 😀

Wieso ist es eigentlich einer der Traumjobs für Backpacker? So gut wie jeder Backpacker möchte doch so viele Stunden in kurzer Zeit machen, wie es nur geht und wenn man dann nach 8 Wochen etwa knapp 20000 Dollar besitzt, ist es zum Reisen doch perfekt oder etwa nicht ?

Immerhin gibt es viele andere Jobs, wie Fruitpicking, wo man mit Mindestlohn bezahlt wird, und sich den ganzen Körper verbrennt. Im Seeding wird durchschnittlich sehr oft 30 Dollar oder mehr pro Stunde bezahlt.

Bei Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit.

Cheers BaertigerBackpacker

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Alpine Hearing Protection

Hi Leute :=),

stell dir doch einmal vor, du kommst gerade von der Arbeit ins Hostel und möchtest schlafen. Doch auf einmal tönt ein Schnarchmassaker hervor, welches dir den Schlaf raubt. Natürlich kannst du dir herkömmliche Ohrstöpsel kaufen, die den Lärm fernhalten aber warum den nicht Ohrstöpsel, die den Lärm fernhalten, aber den Alarm des Weckers ungefiltert aufs Ohr prallen lassen ? Wieso sollte man sich auf der Arbeit herkömmliche Ohrstöpsel holen, wenn es doch bessere gibt, die wieder einmal den Lärm fernhalten aber Geräusche von Mitarbeitern durchlassen ?

Nach längerem Gestöbere im Internet, bin ich auf die Alpine Hearing Protection gestoßen, welche sich sehr interessant angehört hatte.

Diese Technologie absorbiert dank der Alpine Protection störende Geräusche aber lässt dich wichtige Ereignisse nicht überhören, wie in meinem Fall den Wecker :D.

Ich selbst habe drei verschiedene Technologien der Alpine Hearing Protection ausprobiert.

1: Ohrstöpsel für das Schwimmen und Surfen

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Diese habe ich persönlich beim Surfen getestet und ich muss dazu sagen, dass ich niemals mehr ohne Surfen gehen würde. Jetzt fragst du dich mit Sicherheit wieso? Ganz einfach. Es schützt deine Ohren vor kaltem Wasser und Wind und hält deine Ohren somit gesund und hält Infektionen im Ohr fern. Die Kommunikation mit anderen Leuten ist auch hier wieder sehr gut gegeben.

2: Ohrstöpsel fürs Arbeiten

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Der Tragekomfort ist klasse und Warnsignale und Gespräche der Mitarbeiter werden ungefiltert durchgelassen. Störende Geräusche wie Bohrer werden komplett gefiltert.

3: Ohrstöpsel fürs Schlafen.

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Es gibt doch wirklich nichts Schöneres als einen guten Schlaf. Durch die spezielle Technologie der Alpine Hearing Protection werde störende Geräusche wie schnarchen gefiltert. Bei herkömmlichen Ohrenstöpsel überhörst du leider aber auch deinen Wecker und verpennst dadurch den Start in den Tag. Bei den Alpine Ohrenstöpseln wirst du dieses Problem nie wieder haben werden, da diese Töne ungefiltert durch gelassen werden.

Somit kann ich dir über die Alpine Hearing Protection nur positive Merkmale nennen.

  1. Hoher Tragekomfort
  2. Passt sich deiner Körperwärme im Ohr an
  3. Filtert Schnarchgeräusche und Umgebungslärm aber nicht deinen Wecker.
  4. Ideal für Seitenschläfer, da diese Technologie einen sehr weichen Filter besitzt.

Ich kann dir wirklich eins sagen. Jeder einzelne Penny hat sich gelohnt. Wenn dir deine Gesund wirklich wichtig ist, dann schau dir die Seite an, welche du unter diesem Bild hier erreichen kannst.

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Freeletics Transformation

Was ist Freeletics ?

Freeletics ist ein hoch intensiver Sport, beim dem du alles ohne Geräte machst. Dein eigenes Körpergewicht ist dein Trainingspartner. Möchtest du mehr darüber erfahren ? Dann klicke hier.

Du kannst innerhalb kürzester Zeit zu deinem Traumkörper kommen. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen. Mein Körper hat sich innerhalb von 15 Wochen so extrem verändert, dass ich es in den ersten 15 Wochen immerhin geschafft habe von 89 kg auf 72 kg zu kommen und das ohne zu Hungern. Die Ernährung spielt hierbei natürlich eine wichtige Rolle. Dafür gibt es auf der Freeletics Homepage einen Nutrition-Guide, welcher als App erhältlich ist. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Freeletics ist mittlerweile auch als Freeletics Running und als Freeletics Gym erhältlich, somit ist auch für die Leute was dabei, die lieber ins Fitnessstudio gehen oder in der Natur Laufen möchten.

Wenn du Freeletics-Bodyweight abonnierst, dann erhälst du automatisch  den Coach für Freeletics-Running und für  Freeletics-Gym kostenlos dazu. Perfekt oder ?

Freeletics muss man lieben. Es ist nicht irgendein Sport. Es ist ein Lifestyle.

Ich habe Freeletics selber eine lange Zeit gemacht, bis ich mich schwer verletzt habe. Mittlerweile ist wieder alles in Butter und der Sport läuft wieder rund.

Wo macht man den Sport ?

Man kann den Sport draußen, drinnen, im Keller oder in der Wüste Dubais machen. Ihr benötigt keinerlei Geräte, außer eine Klimmzugstange.

Probiert es einfach mal aus! Klickt hier, um euch anzumelden.

Bald folgen meine ersten 28 Wochen Freeletics mit Bildern,

Verfolgt meinen aktuellen Status.

 

Meine persoenliche Erfahrung mit Freeletics

Anfangsgewicht: 89 Kg

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Wie bin ich zu Freeletics gekommen ?

Ich spielte lange Zeit Fußball, machte durchaus auch andere Sportarten wie Kickboxen und Kung-Fu.

Vor etwa 7 Jahren riss ich mir einen Muskelbündel am linken Oberschenkel und musste zwangsweise mit allen Sportarten aufhören. In den folgenden Jahren ging ich wie ein Hefekloß auseinander, bis ich auf einem Gewicht von circa 97 Kilogramm war.

Ich beschloss im Fitnessstudio anzumelden. Hier purzelten die Funde nur sehr langsam. Mein Gewicht pendelte sich in den darauffolgenden Monaten auf etwa 90 Kilogramm ein. Nun versuchte ich 2013 zwar nochmal Fußball zu spielen aber keine Chance, durch mein Gewicht und die Verletzung hat es keinen Sinn mehr gemacht, da der Muskel bei ruckartigen Bewegungen immer noch schmerzte und mein Gewicht für das Fußball spielen auch nicht so Top war (90 Kilogramm).

Zum Fitnessstudio ging ich weiter und kam letztendlich, nachdem ich etwa 4 mal die Woche im Fitnessstudio gewesen war, auf ein Gewicht von 88,8 Kilogramm.
Durch meine schlechte Ernährung pendelte sich das Gewicht auf den besagten 88,8 Kilogramm ein. Ich aß am Tag an die fünf bis sechs tausend Kalorien.

Ein weiterer Grund den Sport anzufangen, war eine Wette mit einem Freund:

  • Bis zu den Sommerferien auf ein Gewicht von 72 Kilogramm zu kommen. Da ich ziemlich Ehrgeizig bin, habe ich die Wette angenommen.

 

Ein Beispiel für mein Essensverhalten vor Freeletics gibt es hier:

1 Bic Mac, 1 Hamburger Royal Ts, 1 Mc Chicken, 1- 2 große Pommes.
2 x Crossain mit dick Butter und Marmelade und dazu noch 6 Quarkbällchen.
1 große Tüte Chips-Frish Ungarisch, 1 Packet Happy Hippos, 2 bis 3 Liter Spezi
und ab und zu noch ein Dönnerteller. Diese Lebensmittel aß ich über den ganzen Tag verteilt und manchmal auch Nachts um 2 Uhr.
Von Wasser, Tees und anderen gesunden Getränken hielt ich wirklich nicht viel, weil es mir einfach nicht schmeckte. Was für eine Illusion

Nach dem Abitur im Dezember 2014 machte es nun endlich klick. Ich schaute mich im Spiegel an und dachte mir nur eine Sache: „Man bist du Fett geworden in den letzten Jahren“. Wieso ich mir das ausgerechnet an dem Tag dachte, kann ich mir nicht erklären.

Ich habe lange überlegt was ich dagegen tun könnte und bin letztendlich durch Zufall auf Youtube gelandet und fand ein Video von einem jungen Herrn, der von Beginn an Freeletics betrieb und eine unglaubliche Transformation durchmachte. In dem Moment dachte ich mir nur “ Cooler Marketing-Gag“ Warum ?

Ich bitte euch! In 16 Wochen zum Traumkörper(Sixpack).

Trotzdem googelte ich “ Freeletics“ und laß mir ziemlich viele Comments durch und schaute mir mehrere Videos von Personen an die auch eine gewaltige Transformation durch machten.
Nun dachte ich mir, dass ich es einfach mal ausprobieren sollte und das war am 22.Februar 2015.

Ich lud mir die Freeletics App herunter, schaute sie mir an und bestellte den Coach. Letztendlich habe ich in den zwei darauffolgenden Wochen kein einziges mal diese App genutzt. Am 4. März 2014 hatte es nun endlich klick gemacht und ich begann mit Freeletics und zwar richtig und ohne weitere dumme Ausreden wie:
1. Ich musste solange arbeiten

2. Ich habe Kopfschmerzen

3. Ich habe gerade gegessen

4. Es ist zu spät. → Klassiker 😀

Über solche Ausreden kann ich mittlerweile nur noch lachen

Freeletics Start

Tag eins: Mein Beginn

Ich stellte mir eine fünf Tage Woche ein und fing an.
Ab diesem Tag fing ich an Kalorien zu zählen, sodass ich auf maximal 1200 Kcal pro Tag kam. Anfangs war es ziemlich hart aber nach 2 Wochen pendelte es sich dann ein. Hier sind meine ersten Fotos vor dem Sport. Anschauen und lachen .

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Woche 1

Mein erste Workout hieß Metis Standard (Gratulation sie haben im Lotto gewonnen).
Ich war nach dieser Übung sowas von fertig, dass ich das erste Mal in meinem Leben keinen Hunger und auch keine Lust drauf hatte, etwas anderes zu unternehmen. Mein Shirt war komplett durchgeschwitzt und ich selber zitterte am ganzen Körper. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Lust mehr auf Freeletics. Ich dachte mir in diesem Moment nur, dass das nicht gesund sein kann. Trotzdem machte ich aus irgendeinem Grund weiter. Dazu später mehr.

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Woche 2 bis 4

Komischerweise machte ich in den folgenden Tagen immer weiter. Der Ehrgeiz packte mich und ich selber hatte auch absolut keine Bedenken mehr Freeletics nicht durchzuziehen und ich muss ehrlich sein, dass ich immer noch nicht weiß, wieso es Ur plötzlich klick gemacht hat.

Es kam einfach von selber. Nach der ersten Woche verlief Freeletics ohne Probleme schnurstracks bis Woche 4 durch.

Ich wurde bei den Übungen immer schneller und hatte so ziemlich jedes mal einen neuen Personal Best(PB). Meine Hass Übungen sind und bleiben Froggers, Burpees und Climbers. Bei diesen Übungen habe ich nämlich dann mal wirklich gesehen wie unsportlich und ungelenkig ich bin.

In Woche 4 kam dann mein erster Knackpunkt. Ich habe mich in den ersten vier Wochen komplett gesund ernährt. Ich habe in den ersten vier Wochen alle süßen Getränke weggelassen und sehr viel Obst und Gemüse gegessen. Von Anfang an habe ich mir vorgenommen einen Cheatday nach 4 Wochen zu machen. An diesem Cheatday habe ich an die 7500 Kalorien gegessen (Mc Donalds, Süßigkeiten, Dönnerteller u.s.w).

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Woche 5
Leider wurde aus dem Cheatday fast eine Cheat Week und ich nahm in dieser Woche fast drei Kilogramm zu, welche ich aber nach der Cheatweek innerhalb von einer Woche wieder runter hatte. Durch meinen Willen schaffte ich es, den JOJO Effekt zu vermeiden.

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Woche 6 bis 8
In den folgenden Wochen trainierte ich immer weiter und ernährte mich gesund und dann folgten die HellDays in Woche sieben(dreimal pro Woche jeweils zwei Übungen, anstatt einer pro Tag). Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Helldays überhaupt nicht schlimm fand. Sie waren zwar anstrengend aber es war noch lange nicht so extrem, wie es im Internet geschildert worden war. Mein Gewicht purzelte immer weiter. Am Anfang hatte ich ein Gewicht von 88,8 Kilogramm und nun waren es nur noch 78 Kilogramm.
Fazit: Bis nach Woche acht lief alles rundum Super. Ich war 3 mal beim Arzt, aufgrund von Taubheit am rechten Oberarm und Schwindel. Letztendlich wurde mir gesagt, dass es von der Überanstrengung käme. Der Arzt sagte mir, dass ich eine Woche pause machen solle. Mein Körper sagte dazu ja aber mein Wille nein. Letztendlich hörten die Schmerzen irgendwann im Laufe der Wochen wieder auf.

Woche 9 bis 11
Nach Woche 8 kam mein Cheatday mal wieder dazwischen und auch hier wurde es fast wieder eine Woche. Nach Woche acht begann ich mir nun zu Überlegen, wie ich nun mehr Muskeln aufbauen und weiterhin Fett Abbauen kann und zwar schnell.

Letztendlich ist es dazu gekommen, dass ich mir von einem Personaltrainer einen Ernährungsplan für die nächsten 4 Wochen schrieben lies. Kostenpunkt 69 Euro. Völlig in Ordnung. Das aus einem Cheatday eine Woche werden kann lies ich mir dann vom Personaltrainer erklären.

Es gab seitdem ersten Tag für mich keine Zweifel Freeletics durchzuziehen. Es ist für mich wie eine Sucht geworden. Ich habe mit der Zeit auch bemerkt, dass einem immer mehr Leute folgen und Clappen, was die Lust auf Freeletics nochmals antrieb. Auch im Bekannten und Freundes und Arbeitskreis viel es wirklich jeder einzelnen Person auf, wie extrem ich in den letzten Wochen abgenommen habe. Das spornte mich natürlich nochmals richtig an.

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Woche 12 bis 15
Eigentlich kann man noch dazu sagen, dass Freeletics wie ein Computerspiel aufgebaut ist, weil man ja „Level„ aufsteigen kann. Mittlerweile bin ich Level 21.
Auch hier lief bis Woche 12 alles Super, der Ernährungsplan wurde durchgezogen und mein Sixpack ansatz war nun schon zu sehen.
Ab Woche 12 hab ich bis Woche 16 versucht mein Körper kennen zu lernen um den Jojo Effekt komplett zu vermeiden. Ich habe mich in den nächsten 3 Wochen mal ungesund und mal gesund ernährt. Nun war ich in Woche 16 und wiege 75.1 Kilogramm.
Ich habe emenz an Muskulatur zu genommen aber den Sixpackansatz selber sah man weniger als nach dem Ernährungsplan vom Personaltrainer. Jetzt habe ich mich im Spiegel betrachte und meinen Bauch angeschaut und mir selber gedacht, dass sich mein Körper in den letzten Monaten wirklich zum positiven verändert hat aber ich im unteren Bereich trotzdem noch einen „minimalen„ Fettbauchansatz hatte.

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Woche 16

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Woche 17 bis 18
Ich habe mir nun überlegt, wie ich diese kleine winzige Fettschürze wegbekomme und bin auf das Heilfasten gestoßen welches man im gesunden Zustand mehrere Wochen durch führen kann. Ich beschloss mich dieses auszuprobieren. Wie Heilfasten abläuft kann man unter Google leicht finden.
Nach den ersten sieben Tagen hatte ich kein Hungergefühl und mir gings super. Irgendwie hatte ich in dieser Woche durchs Heilfasten mehr Power gehabt. Wieso weiß ich leider nicht. Innerhalb von einer Woche ging mein Gewicht von circa 74 auf 71,7 Kilogramm runter. Nun bin ich in Woche 19 und werde nun versuchen einen Ernährungsplan für 8 Wochen durchzuziehen um meinem Ziel, dem Six Pack näher zu kommen.

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In den ersten 18 Wochen habe ich so gut wie nie darüber nachgedacht Freeletics aufzuhören, weil es einfach zu einem Teil in meinem Leben geworden ist.
Ich hatte ein Hoch und ein Tief aber nur wegen der Ernährung, weil es wirklich extrem schwer ist die Ernährung umzustellen, wenn man ein Leben lang recht ungesund gegessen hat. Insgesamt fingen in dieser Zeit sechs Freunde mit Freeletics an. zwei hielten es durch, der Rest hat aufgegeben. Wieso auch immer, interessiert mich nicht ;). Freeletics macht sexy und Spaß.

Nun werde ich ab Montag, den 13.07.2015 acht Wochen lang einen Ernährungsplan durchziehen, welcher wie folgt aussieht. Ich werde aber statt 850 G Fleisch nur 500 g Fleisch pro Tag zur mir nehmen und dafür dann 200 g mehr Gemüse. Nach den 8 Wochen werde ich schauen wie es läuft. Eins ist sicher! Diesen Plan werde ich nicht mein Leben lang strigide genau so durch führen. Es geht erstmal nur um die 8 Wochen. Nach diesen 8 Wochen werde ich mich weiterhin an den Plan halten aber zwischendurch immer wieder kleine „Cheatdays„ einbauen und zwar genau dann wenn ich mit Freunden weg gehe, genau hier lag nämlich mein Problem, sobald man mit Freunden weg ging, konnte man kein Alkohol, keine Pommes und Co essen.

Nach diesen acht Wochen will ich versuchen es umzusetzten mich über den Plan zu ernähren und nach jeder Woche einen kleinen Cheatday machen. Solange es nur einTag in der Woche ist, ist alles ok, da dieser Cheatday den Stoffwechsel, der sowieso schon auf hochturen ist, weiter anzukurbeln.

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1 Tag mit Ernährungsplan

Der erste Tag verlief recht gut. Ich aß 2 Eiweißbrote mit Pute und briet mir 485 g Putenfilet mit 500 Gramm Bohnen. Dazu absolvierte ich 300 Situps, 300 Crunches, und 300 HIgh Leg Lever. Zusätzlich lief ich noch 5 km und absolvierte 2x Metis. Mein Startgewicht beläuft sich auch 76,9 kg. Nun bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich nur noch auf Fettverbrennung und Muskelaufbau gehe, das Gewicht selber spielt im Moment keine Rolle, solange die Ernährung stimmt :). Tag 2 Done, Tag 3 Done, Tag 4 done, Tag 5 done, Tag 6, Tag 7 done. Nun habe ich mein Ernährungsplan ein wenig verfeinert aufgrund des zu geringen Eiweißanteils.

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Woche 21

Und so sah ich dann nach 21 Wochen Freeletics aus

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Zusammenfassung der ersten 21 Wochen

Freeletics und Muskelkater 😀

  • Mein Muskelkater hielt von Woche 1 bis 8 immer an und wurde dann immer weniger. Mittlerweile kommt der Muskelkater sehr selten vor. Meistens nur bei Übungen wo ich Gewichte drauf packe.

Die Cheatdays

Im Allgemeinen sind Cheatdays ja was sehr tolles aber ob sie zweckmäßig für den Fettabbau sind, das sehen wir gleich. Ich berichte aus eigener Erfahrung. Ich habe bis zur Woche 16 alle 4 Wochen einen Cheatday gemacht, welcher daraus bestand, dass ich alles aß worauf ich Hunger hatte. Um es genau zu sagen verlief der Tag so.

Frühstück: 2 Burger
Mittagessen: Bona´Me vor Haupt und Nachspeise (Beyti, Zitronenjoghurt und eine undefinierbare Vorspeise 🙂
Abendessen: Dönnerteller
zwischendurch: Süßigkeiten (Meistens mit sehr viel Zucker)

Ich weiß, dass es sehr viel war, was ich aß aber der Stoffwechsel wurde bei mir dadurch nochmals enorm angekurbelt, sodass ich noch besser abnahm. Das Problem hierbei bestand darin, dass aus dem Cheatday meistens fast eine Woche wurde, danach pendelte sich zwar wieder alles im Gesunden Bereich ein aber viel zu spät.
Im Durchschnitt nahm ich in so einer Woche 3 Kilo zu, die ich aber nach einer weiteren enthaltsamen gesunden Woche wieder abnahm. Somit schlug mich diese Woche um eine Woche zurück. Ich hatte nach dem Cheatday immer das Gefühl, dass ich ohne diesen Süßen Scheiß nicht Leben kann. Was natürlich nicht stimmt, der Körper ist nach diesem Tag süchtig nach diesen Dingen, zu mindestens versucht das Gehirn es dem Körper so vorzugaukeln! So wurde es mir Professionell erklärt, und um dort wieder wegzukommen, bedarf es seiner Zeit. Viele packen es gar nicht und bekommen den JO-JO Effekt zu spüren. Zum Glück schaffe ich es immer spätestens nach einer Woche mich wieder Richtig gesund zu ernähren.

Fazit:
Letztendlich ist der Cheatday alle 4 Wochen für mich Sinnfrei, weil bei mir meistens eine Woche raus wird, deshalb versuche ich mich nun komplett an nur einen Ernährungsplan zu halten und jede Woche einen Cheatday zu machen aber auch nur dann wenn ich mit Freunden weggehe. Immerhin habe ich den Ernährungsplan schonmal 4 Wochen gemacht. Meisten konnte ich mich dem JOJO Effekt entfliehen indem ich mir richtig Übergewichtige Menschen auf der Straße angeguckt habe und das hat mich irgendwie immer total abgeschreckt 😀

Das Heilfasten und Freeletics

Ich hab in Woche 17 für 9 Tage Heilfasten gemacht. Eigentlich waren 4 Wochen gewollt. Warum ich dies nicht durchhielt erkläre ich weiter unten.
Ich habe mit Freeletics mittlerweile sehr viel erreicht. Mein Körper formt sich von Woche zu Woche weiter und weiter. Natürlich Positiv :D.
Leider habe ich, wie viele Männer eine ganz kleine Problemzone am unteren Bauch, dieser Speck will einfach nicht weggehen. Mit dem Heilfasten versprach ich mir durch Enthaltsamkeit von fester Nahrung dieses Fett wegzubekommen. Die 9 Tage waren super ich dachte ich könnte Freeletics in dieser Zeit an den Nagel hängen, weils zu anstrengend für den Körper ist, im Gegenteil! Ich fühlte mich in diesen 9 Tage Fitter, stärker und war überhaupt nicht müde. Ich stellte in diesen neun Tagen sogar einige neue PB Zeiten auf.
Leider nahm ich innerhalb von 9 Tagen circa 3 Kilo ab. Von 74 auf 71 Kilo und genau deshalb hörte ich mit dem Heilfasten auf, weil ich mir selber sagte das ich nicht unter 71 kommen möchte.

Fazit:
Heilfasten mit Freeletics zu verbinden ist eine Erfahrung Wert. Das Fett am unteren Bauch ging ein bisschen zurück aber das Problem dabei ist, dass man innerhalb einer Woche wieder das alte Gewicht hat. Somit ist Heilfasten eine riesige Erfahrung für mich selbst gewesen aber sinnvoll war es dennoch nicht :D.

Mein Gewicht von Tag 1 bis Woche 21

Tag 1 88,8 kg (91)
Woche 1 82,8 kg < das hat mir einen Mega Push gegeben 😀
Woche 2 81,7 kg
Woche 3 80,0 kg
Woche 4 76,4 kg Cheatweek
Woche 5 80,1 kg
Woche 6 78,2 kg
Woche 7 76,6 kg
Woche 8 74,5 kg
Woche 9 74,3 kg Cheatweek
Woche 10 77,9 kg
Woche 11 76,5 kg
Woche 12 74,3 kg
Woche 13 74,8 kg Cheatweek
Woche 14 76,4 kg
Woche 15 75,3 kg
Woche 16 74,5 kg (Heilfasten für 9 Tage)
Woche 17 71,8 kg Cheatweek
Woche 18 75,8 kg (Mittags gewogen)
Woche 19 74,1 kg ab hier jede Woche kleine Cheatweek
Woche 20 72.7 kg
Woche 21 71.5 kg

Der Nachbrenneffekt:

Ich bin anfangs nach dem Training mega kaputt gewesen aber mittlerweile geht es ganz gut. Ich fühle mich nach den Workouts befreit und bin aus einem merkwürdigen Grund irgendwie glücklicher :D. Was ich aber ziemlich pervers finde, ist der Nachbrenneffekt. Mittlerweile warte ich nach dem Training circa 45 Minuten bis ich dusche, weil ich sonst nach einer Stunde direkt nochmal Duschen muss, weil ich so extrem nach schwitze. Vor allem sollte man Freeletics nie vorm ins Bett gehen machen, dann direkt Duschen und schlafen. Glaubt mir, das endet morgens nicht so erfreulich :D. Letztens musste ich die Matratze Herausstellen, weil sie so nass war, als ob ich ins Bett gemacht habe aber wirklich überall.

Die Motivation

Wie ich schon oben des Öfteren genannt habe, gab es wirklich eigentlich kein Tag, außer direkt am Anfang wo ich mir sagte, dass ich mit Freeletics aufhöre. Wieso ? ganz einfach. Durch die Erfolge vom Abnehmen. Durch die Free Athleten, die einem Folgen und vor allem die Konkurrenz, welche man natürlich irgendwann schlagen möchte. Aber das wichtigste für mich selber den PB bei jedem Workout versuchen zu brechen. Was leider nicht immer klappt, irgendwann geht es nur noch um Sekunden und das klappt nun mal durch die Tagesform nicht immer.

Und zum Abschluss der ersten 19 Wochen kann ich nur eins zu Freeletics sagen:

  • Freeletics ist kein Sport, es ist ein Lifestyle
  • Mit Freeletics hat sich mein Leben innerhalb von 19 Wochen vollkommen und drastisch geändert.
  • Einen Schweinehund namens Rotzkopf“ gibt es nicht mehr, den habe ich gegessen!

 

Mein Projekt hat grade erst angefangen aber wie sagt man ?

Das beste Projekt, an dem du jemals arbeiten wirst, bist du selbst

Leider ist bei Woche 21 genau das eingetreten, was ich gehofft habe zu vermeiden. Ich habe mich verletzt und zwar am Knie. Ich musste wegen meines Knieproblems eine Zwangspause von über einem Jahr einlegen. Diese Zeit hat mich ziemlich zurück geworfen. Durch Freeletics bin ich so fit geworden wie nie zuvor in meinem Leben. Die Pause zeigte mir meine Grenzen auf. Eine Gewichtszunahme von etwa 10 kg von 72 auf circa 82 kg. Mittlerweile bin ich in Australien und habe mit dem Sport wieder angefangen. Das Knie ist wieder verheilt. Endlich! Der Freudeschrei war von Australien aus, mindestens bis nach Deutschland zu hören. habt ihr ihn gehört ? :). Ich habe meinen Augen nicht getraut. In meiner Beastform habe ich Metis in 2:21 Minuten geschafft und nun liege ich bei etwa 5 Minuten. Nun geht es rund in Australien.

 

Cheers BaertigerBackpacker

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