Seeding: Ein Traumjob für Backpacker

Servus Leute,

lang ist es her! Sorry dafür!

Heute geht es um das sogenannte Seeding in Australien. Wobei es sich dabei handelt, werde ich dir nun erläutern.

Um es für dich ganz einfach zu halten, wird beim Seeding mit Seedern Saat in den Boden gesäht, woraus Monate später bestimmte Produkte wachsen, welche später beim Harvest geerntet werden.

Wie es so losging erzähle ich dir jetzt anhand einer kleinen Zusammenfassung. Viel Spaß.

Erst einmal wurde ich mit Cersten, einem guten freund, von unserem neuen Boss angerufen, welcher uns versuchte zu erklären, wo die Farm liegt. Wir sind natürlich -wie wir sind- allwissend losgefahren und landeten nach ein paar Stunden Autofahrt an einer Schule im Outback aber leider nicht an der sogenannten 15000 Hektar großen Farm Wyunga. Natürlich riefen wir unseren Boss an und erklärten ihm erst einmal, dass wir uns verfahren hatten. Ein toller Start. Nachdem wir mit einer Stunde Verspätung angekommen sind, ging es dann auch direkt los.

Ab an die Generalüberholung der Seeder.

Nun ja wie ich so bin, habe ich mich mit Null Erfahrung, direkt an die Maschinen gewagt und 15 Seeder Reifen falsch an die Maschine montiert.

Antwort des Chefs: Fucking Hell Mate What are you doing. Letztendlich nicht schlimm. Es wurde mir von einem Mitarbeiter falsch erklärt. Ich musste die Reifen im Akkordtempo wieder wechseln und alles war gut.

Da der Farmer noch eines seiner zig Häuser für uns neu möblieren wollte, buchte er uns auf seine Kosten (ca. 140 $ pro Person pro Tag) eine Woche in einem Motel in der Nähe ein. Sogar für jeden von uns ein Einzelzimmer.

Die nächsten Wochen beschäftigte ich mich mit der Wartung der Maschinen. Hierbei wechselte ich Arme und Schläuche der Maschinen aus und setzte mich das erste Mal so richtig mit einer Flex auseinander, welche ich auf jeden Fall in den darauffolgenden Tagen lieben lernte.

Na hast du auch so viel Ahnung wie ich 😀

Wie so ein Tag für die Aufbereitung von Seeding Maschinen aussah, zeige ich dir nun anhand von Bildern und Videos.

Wie du siehst, wechsle ich hier die Arme und Bolzen der Seeder aus. Hierbei lernt man, wie schön es doch ist, sich jeden Tag 500 mal den hirnlosen Kopf zu stoßen und mindestens doppelt so oft die Wurstfinger zu quetschen. Ja du hörst richtig. Man muss an diesen Job hirnlos ran gehen, weil man sonst definitiv nach einem Tag aufgeben würde.

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Da ich auf der Farm mit sehr viel Lärm konfrontiert wurde, hatte ich mir vorher einen Gehörschutz von Alpine Hearing Protection bestellt, welcher mich super durch diesen ganzen Lärm bei der Aufbereitung der Maschinen geschützt hatte. Klick auf das Bild, um mehr von Alpine Hearing Protection zu erfahren.

Besonders beim Flexen und Schweißen hatte ich ein die ganze zeit über ein beruhigendes Gefühl, da der Lärm absorbiert wurde aber ich trotzdem die Laute der Mitarbeiter, dank der speziellen Technologie von Alpine noch hören konnte.

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Nach zwei Wochen arbeiten hatte sich mein Oberarmumfang einerseits um mindestens 30 Cm vergrößert, andererseits sah ich aus wie ein Schlumpf, weil ich von der Arbeit am ganzen Körper mit blauen Flecken übersäht war, wie nach einem UFC Fight. Nachdem ich die Seedingbars mit dem vollen Einsatz meines Lebens repariert hatte, durfte ich dann endlich mit der Vorbereitung der Paddocks für das Seeding beginnen. Mein Chef warf mich Kopf über in den Traktor mit  einem connecteten Spader. Du fragst dich nun bestimmt, was das ist. Ein Spader wühlt die Erde um und bringt die qualitativ hochwertigere Erde nach oben. In dem Fall ist es aber keine Erde, sondern Sand.

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Von diesem Tag an arbeitete ich immer im Nachtdienst von 11:30 PM bis 13:30 PM. Genau hier macht es natürlich besonders Spaß zu fahren. Man sieht überall nur braunen Sand und Bäume. Wie die Paddocks nach dem Spadern aussahen, siehst du hier.

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Auf dem unteren Bild kannst du es nochmal komplett gespadert betrachten. Es handelt sich hier nicht um herabfallenden Regen, welchen man in Deutschland so gut wie jeden Tag begegnet, sondern um Staub, der den Regen ersetzt hatte.img_2668

Ich dachte mir natürlich am Anfang, dass ich den entspanntesten Job überhaupt hätte. Leider habe ich mich hier total geschnitten! Die Paddocks waren einige Jahre zuvor noch mit Bäumen zu geklatscht, deshalb konnte es auch mal sein, dass sich eine gigantische hartnäckige Wurzel unter dem Spader verirrte, welche ich dann mit Hammer und Meißel raus klopfen durfte. Wunderschön, nicht wahr? Auf dem unteren Bild siehst du, wie so ein liebevoller Baumstumpf aussieht.

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Nachdem alles gespadert wurde, habe ich mit dem Roller den Sand platt gedrückt.

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Du möchtest mit Sicherheit nun wissen, was aus den Seeding Maschinen geworden ist, welche ich repariert hatte. Diese pesen nun mit sagen umworbenen 6 Km/h über die 15000 Hektar. Leider kommt es hier jeden Tag zu Komplikationen. Entweder fahren Operator gegen Bäume, LKWs oder haben einen Achsenbruch nach dem anderen, welcher natürlich direkt auf dem Paddock repariert werden muss.

Natürlich gibt es auch hier Komplikationen mit Wurzeln. Wenn man es nicht wüsste, dann würde man denken, dass es ein Meteorit sei.

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Nachdem die Saat gesäht wurde, kamen die Sprayer zum Einsatz, welche aussehen, als ob sie aus Transformers entflohen waren.

Es gibt auch Tage, an denen die Traktoren geschiftet werden müssen und das sieht dann so aus.

So läuft momentan Seeding ab. 4 weitere Wochen verbleiben noch und dann geht es schon weitermit Stonepicking auf dieser Farm.

Einen weiteren Punkt gibt es noch zu erzählen.

Diese Geschichte ruht auf wahrer Begebenheit. Für große Tierliebhaber ist dieser Text ab hier vorbei.

Nach geschlagenen 14 Stunden Arbeit ist man dann auch froh in das eigene Farm Auto zu steigen und nachhause zu fahren und Todmüde ins Bett zu fallen. Leider kommt es auf dem Weg Nachhause, welcher über eine Gravel Road führt, oft zu kleinen Problemen.

Das ein oder andere spazierende suizidgefährdete Kängaru, welches deine Bull bar höchstwahrscheinlich als Nahrung sieht oder Kaninchen! Oh ja diese kleinen knuffeligen Tierchen. Wieso betone ich diese niedlichen Tiere so sehr. Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so viele Kaninchen -welche über die Straße in den Tod hoppelten- gesehen. An meinem ersten Tag hoppelten die geisteskranken sogar zu dritt als Familie in den Tod. Gottseidank war ich meistens von der Sonne so stark geblendet, das ich nicht viel mitbekam, außer der kleine Stoß an der Bull bar oder das Knacken unter dem Reifen.

Jedes einzelne begrub ich am Straßenrand. Mittlerweile dürften auf der Waddi Road 200 Kaninchengräber zu besichtigen sein. Traurig aber wahr.

Kakadus sind wunderschöne, farbenfrohe und laute Tiere, welche leider immer in Maßen auf der Straße hinter einer Kurve sitzen und in totaler verzweifeltheit in ihren Tod fliegen. Die letzten fünf, die ich in einem Zug erwischte landeten entweder im Kühlergrill oder auf der Ladefläche meines Autos.

Leider konnte ich die letztens Monate nicht so viel posten, da ich sehr viel arbeite. Entschuldigt bitte dafür. Mein nächster Beitrag wird höchstwahrscheinlich über Surfen gehen, was ich wirklich als Sportart liebengelernt habe. 😀

Wieso ist es eigentlich einer der Traumjobs für Backpacker? So gut wie jeder Backpacker möchte doch so viele Stunden in kurzer Zeit machen, wie es nur geht und wenn man dann nach 8 Wochen etwa knapp 20000 Dollar besitzt, ist es zum Reisen doch perfekt oder etwa nicht ?

Immerhin gibt es viele andere Jobs, wie Fruitpicking, wo man mit Mindestlohn bezahlt wird, und sich den ganzen Körper verbrennt. Im Seeding wird durchschnittlich sehr oft 30 Dollar oder mehr pro Stunde bezahlt.

Bei Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit.

Cheers BaertigerBackpacker

me

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Exmouth klein aber oho

Hey,

hast du dir auch schon immer gewünscht 5 meter entfernt vom Strand zu leben, und jeden Tag am blauen, berauschenden Meer zu schwimmen, dann ist die kleine bemerkenswerte Stadt Exmouth absolut richtig für dich. Sie liegt direkt am Meer und wird gerade mal von nur 2200 Einwohnern besiedelt.

Schau dir den bezaubernden Ningaloo Marine Park an. Dessen Korallenriffe schimmern in vielen verschiendenen Farben und sind ein Träumchen. Der in der Nähe liegende Cape Range National Park, welcher eine Atemvielfalt von mystischen Tieren hervorbringt, ist einzigartig. Vor allem Kangaroos sind hier massenweise anzutreffen. Strände gibt es hier wie Sand am Meer. Der Jurabi-Coastal-Reserve Strand ist großartig. Hier kannst du die Angel auswerfen und den Schildkröten beim Brüten und Schlüpfen zuschauen.

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Einmal im Meer und schon schwimmen dir die Anemonen

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Sternenfische, Octopussys und Mantarochen entgegen.

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Buche dir eine Tour um mit den Wallhaien zu schwimmen. Auf der Tour gibt es so gut wie alles zu sehen, ob Delfine, Haie, Rochen, oder riesen Schildkröten.

Schnorcheln solltest du im Cape Range Nationalpark. Diese Strände sind spektakulär. Die Korallenriffe (Ningaloo Reef) dort sind um einiges ansehnlicher als das bekannte absterbende Great Barrier Riff.

Ich persönlich war in Exmouth und fand es faszinierend. Ich buchte mir eine Whale- Shark Tour, welche fesselnd war. Schau es dir an! Bilder sagen oft mehr als Worte.

Danke an den Fotografen Jess Hadden, welcher für uns geile Wasseraufnahmen zauberte. Follow him on Instagram.

Was wird dich die nächste Zeit erwarten ?

Ein Tipp gebe ich dir schon einmal. Meine Bucket List, welche leider noch nicht vollständig ist und Coral Bay.

Bei Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit.

Cheers BaertigerBackpacker

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Offroad fahren leicht gemacht

Hey ihr Offroader,

heute erzähle ich dir alles rund ums Thema Offroad fahren. Ob am Strand, in der Wüste, im Outback, in steinigen Bächen, auf Salzseen oder in richtig matschigen Regionen, die dir das Kinn aus der Falte ziehen. Hier ist heute alles dabei. Bist du schon einmal Offroad gefahren und einfach gnadenlos gescheitert. Mir ist es passiert!

Stell dir vor du hast null Plan vom Offroad fahren und fährst gnadenlos in einen Salzsee hinein und bleibst Instant stecken. Dies ist einem Kollegen auf dem Offroad Trip passiert. Wir sind auch hinein gefahren und hatte einfach nur Glück nicht stecken zu bleiben. Wie du es in den obigen Punkten bestens angehst, erzähle ich dir später.

Nun liste ich dir hier allgemeine Tipps zum Offroad fahren, die ich in den letztens Monaten beim Offroad fahren gelernt habe.

1 Punkt: Ölstand und Co

Das A und O und somit der erste Punkt den du definitiv immer vor Fahrtbeginn überprüfen solltest ist die Kühlflüssigkeit, das Motorenöl, Bremsflüssigkeit. Check es durch und fülle es gegebenenfalls nach falls es nicht voll ist. Ganz wichtig. Stell dir mal vor du füllst es nicht nach und dein Motor geht mitten im Outback hoch, weil du so Blind warst und vergessen hast das Öl zu checken. Natürlich wäre es auch angebracht den Benzintank zu checken. Wäre doch mega attraktiv, wenn man mitten im Outback aufgrund eines leeren Tanks stehen bleibt. Es gibt immer wieder Leute, die es nicht checken und genau wegen solcher Anfänger Fehler stehen bleiben.

2 Punkt: Reifen

Du kannst dir ja vorstellen das man mit halb missbrauchten Reifen nicht fahren sollte. Du kannst es gerne ausprobieren. Ich kann dir aber sagen, dass es mit hundert Prozentiger Sicherheit nicht gut enden wird. Gibt es am Reifen Schäden wie Risse, dann lass es einfach sein und kauf dir neue. Am besten Mud-Tyres. Auch wenn Offroad Reifen teuer sind, so können sie dir später eventuell das Leben retten :). Natürlich sollte man sich fürs Offroad fahren gute reifen mit viel Profil holen um einen größeren Grip zu erhalten. Du kannst natürlich auch mit Straßenreifen versuchen Offroad zu fahren. Leider wirst du dann innerhalb von wenigen Minuten herausfinden, dass dies nicht so gut klappt. Entweder es sind alle Reifen Platt oder du bist halt stecken geblieben, da du zu wenig Grip hattest. Solltest du dir nicht sicher sein, ob die Stelle befahrbar ist, dann gehe sie zu Fuß ab. Mir hat es ziemlich oft den Arsch gerettet. Auch das Lenkrad solltest du nicht wie es viele Anfänger tun krampfartig festhalten. Anfangs hatte ich genau das Problem. Jeder lernt dazu :D.

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Der Reifendruck ist zum Offroad fahren mit eines der wichtigsten Dinge. Welchen Druck du wo benutzten solltest erläutere ich dir jetzt.

Auf normal befestigter Straße 32 bis 38 PSI

  • Sand 14 bis 26 PSI
  • Glatte Gravel Road 32 bis 36 PSI
  • Raue Gravel Road 26 bis 32 PSI
  • Steinige Gravel Straße 22 bis 28 PSI
  • Matschige Straße 22 bis 28 PSI

Ein Reifendruckkompressor und ein Luftdruckmesser sollte also immer dabei sein. Ansonsten bist du mitten im Outback grundsätzlich Fucked. Sollte es jedoch doch mal passieren, dass du stecken bleibst oder ein Reifen platzt, dann solltest du zu mindestens diese Sachen, dabei haben um aus dem Schlamassel wieder raus zu kommen.

Gib immer Acht! Bei vielen Straßen und Tracks überschätzt man sich und fährt zu schnell oder zu langsam oder hält an, was in manchen Fällen fatal enden kann. Sobald die Schlaglöcher zum Vorschein kommen  reduziere das Tempo. Das erspart dir einige Reparaturen. Auf Salzseen solltest du z.B. nicht anhalten, weil es sonst ganz schnell passieren kann das du so tief im Schlamm steckst, sodass du aus diesem Schlamassel nicht mehr raus kommst.

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Dieses Auto retteten wir nach circa 6 Stunden. Mit viel Glück und zwei gerissenen Snatch Straps.

Hier ein Video von Joel Doing Australia dazu.

3 Punkt: Zusatzmaterial zum Offroad fahren.

  • Ersatzkanister für Wasser und Benzin
  • Snatch-Strap
  • Sandflagge
  • Ersatzreifen
  • Schaufel
  • Panzertape
  • Kabelbinder in verschiedenen Sorten
  • LED-Kopfleuchten und Reserve-Batterien
  • Schnorchel (hoch gelegte Luftansaugleitung, für Wasserdurchfahrten)
  • Ersatzkeilriemen
  • Werkzeugkasten

  • Dickes Brett
  • Wagenheber
  • High-Lift-Jack
  • Reifen Repair Kit
  • Schäkel
  • WD 40
  • Axt
  • Tube mit Epoxyharz für Kühlerreparatur
  • Hammer
  • Starterkabel
  • Seilwinde 🙂
  • Sand-Tracks
  • Radkreuz
  • Motoröl
  • X-Jack
  • Draht
  • destilliertes Wasser
  • Kartenapp Hemma(Kostenpunkt 90 Dollar)
  • UHF-Funkgerät
  • Spanngurte, Gummistrapse
  • Ersatzsicherungen fürs Auto

4 Punkt: 4Hi und 4Lo

Es gibt 3 Arten:

2HI = für normalen Straßenantrieb. Es werden nur zwei Räder angetrieben.

Als ich in Australien angekommen bin habe ich mir kurz vor der Offroadtour eine Frage gestellt!

Wann zum Teufel benutzte ich 4Lo und wann 4Hi.

Zu welchem Zeitpunkt 4Lo ?

  • Tiefem Sand, Schnee und Matsch
  • Auf Wasserüberquerungen
  • Bergauf, Bergab
  • Felsenartige Gegenden

4Hi wird hingegen auf

  • Leicht brüchigen, matschigen, sandigen Straßen
  • Nassen Straßen
  • Gravelroads

Natürlich lassen sich hier auch Unterschiede machen. In manchen Situationen hätte man dann doch lieber für den Matschigen Track 4Lo benutzt und nicht 4Hi. Hier musst du es einfach manchmal ausprobieren. Learning by Doing :P.

Auf einem normalen Highway wird der FourWheelDrive ausgestellt. Man nennt es TwoWheelDrive.

5 Punkt: Bodenfreiheit

Beim Offroading sollte eine gewisse Bodenfreiheit gewährleistet sein. Ein ungelifteter 4WD ist für mich wie ein normales Straßenauto. Die Preise für ein Liftkit starten bei 900 Dollar. Dem preis ist nach oben keine Grenzen gesetzt. Das Liftkit von Ironman kostet einiges aber hat auch einen gewissen Flair. So sieht es geliftet aus. Man muss bedenken. Dieser 4WD ist super überladen und hat trotzdem noch genügend Bodenfreiheit.

6 Punkt: Wasserüberquerungen

Bei Wasserüberquerungen solltest du die Strecke je nach Begebenheit ablaufen. Suche dir die besten Stellen aus und fahre hindurch. Hier wird ein Snorkel empfohlen, da es ohne unmöglich ist tiefere Wasser Überquerungen durchzuführen. Sobald das Wasser dem Motor zu Nahe kommen, kannst du dir schon einmal einen neuen bestellen, da er bei einer gewissen Höhe Wasser saugt und das tut dem Motor gar nicht gut. Ein weiterer Tipp: Bei Flüssen mit Strömung, wird der Fluss mit einem Winkel durchfahren um die Angriffsfläche des Wassers so gering wie möglich zu halten.

7 Punkt: Hindernissen ausweichen wie Steinen und Baumstümpfen

Wenn du Hindernissen wie spitzen Steinen oder Baumstümpfen nicht mehr ausweichen kannst, dann fahre mit deinen Reifen drüber und komme nicht auf die Idee mittig drüber zu fahren. Das wird dir den Unterboden höchstwahrscheinlich zerfetzen und wird dich viel Geld kosten.

8 Punkt: Steile Auffahrten

Stelle deinen Fourwheeler auf 4WD um und  sperre das Zentraldifferential. Fahre stets im 2 oder 3 Gang in 4LO je nach Begebenheit. Steile Hänge oder Berge werden immer in Falllinie befahren, weil es dir ansonsten schnell passieren kann, dass du dich überschlägst. Benutze auf keinen Fall die Kupplung!

Hier wird von Joel Doing Australia gezeigt wie man eine Steile Auffahrt meistern kann. Klicke auf das Video. Die Sequenz der Auffahrt wird direkt am Anfang gezeigt.

WICHTIG!

Sollte es dann doch nicht so funktionieren wie gewollt und der Motor würgt ab, dann solltest du als erstes Ruhe bewahren und auf einen alt bekannten Trick hören. Trete die Bremse feste durch und dann leicht die Kupplung und lege den Rückwärtsgang ein. Nehme den Fuß von der Kupplung und löse danach die Bremse und starte den Motor ohne die Kupplung zu betätigen. Somit ist die Motorbremse aktiviert und das Auto rollt easy und langsam rückwärts. Schlage das Lenkrad nicht ein, weil sonst ein überschlagen des Autos sehr wahrscheinlich wird. Halte dich an diese Regel und du wirst unten heile ankommen.

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9 Punkt: Steile Abfahrten Vorwärts

Wie bei den Auffahrten benutzt du auch hier die Falllinie des Berges.

Beim Vorwärts hinunter Fahren schaltest du auf 4WD und sperrst alle Differentiale und stellst die Freilaufnarbe auf Lock. Solltest du Vorwärts hinunter fahren, dann heißt das Zauberwort Motorbremse. Dazu wird der erste Gang und 4Lo benutzt. Niemals dauerhaft Bremsen und auf keinen Fall die Kupplung treten, weil das Auto ansonsten ausbrechen könnte.

10 Punkt: Sand

Verringere den Reifendruck auf 14 bis 26 PSI und benutze im Durchschnitt den dritten Gang. Du solltest den Sand auf keinem Fall mit zu kleinem Gang und zu geringem Tempo befahren. Das A und O liegt daran nicht zu viel zu bremsen, die Kupplung nicht zu treten und das Tempo so gut wie es geht konstant zu halten. Sperre das Zentraldifferential und stelle die Freilaufnarbe auf Lock, wenn du sie haben solltest.

Hier wieder ein Video von Joel Doing Australia

Und wenn man die Wüste dann doch mal nicht befahren kann, dann wird  es halt zu Fuß gemacht.

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11 Punkt: Schlamm

In tiefen matschigen Regionen Offroad zu fahren birgt viele Gefahren. Ein wichtiger Punkt ist die Bodenfreiheit. Hast du keine Bodenfreiheit, dann bist du NICHTS. Solltest du einen komplett ungelifteten 4WD besitzen, dann kannst du natürlich Offroad fahren aber mit Sicherheit nicht die Offroad Areas mit tiefen und matschigen und steinigen Löchern. Sperre alle Differentiale außer das für die Vorderachse und stelle die Freilaufnarben auf Lock. Reduziere den Reifendruck auf 22 bis 28 PSI und begutachte die Gegend vorher zu Fuß. Es wird dir auf jeden Fall ziemlich viel Ärger ersparen. Am besten fährst du im dritten Gang mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Mache nicht denselben Fehler wie andere und fahre mit 80 km/h hindurch :D.

12 Punkt: Sandpisten

Ja Sandpisten mit Rinnen, auch genannt Wellblech Rinnen kennt jeder. Sie nerven tierisch und sind super gefährlich. Dein Gehirn wird durchgeschüttelt und Deo Flaschen, Schuhe, Zahnbürsten, Vibratoren und andere Dinge fallen dir vom Gepäck auf den Kopf. Verringere den Reifendruck auf 12 bis 16 PSI und versuche in der Spur der Rinnen zu bleiben. Solltest du von dem Geratter im Auto durch die Rinnen gestört sein, dann kannst du natürlich auch auf  bis zu 80 KM/h beschleunigen. Dies steigert aber die Gefahr in einer Kurve gerade Aus zu fahren ohne es zu wollen :D. Bei höherer Geschwindigkeit schwimmt man auf diesen Rillen und eliminiert das Geratter im Auto. Ich persönlich bleibe in den Rillen und fahre mit mäßiger Geschwindigkeit über die Sandpiste.

13 Punkt: Strand

Sperre das Zentral-Differential und stelle die Freilaufnarben auf Lock und mache den 4WD an. Der Reifendruck beträgt 25 bis 30 PSI und du fährst im Durchschnitt im dritten Gang. Auch hier liegt es  im Sinne des Betrachters. Sollte der Sand Butter weich sein, dann stelle auf 4LO und gib ihm. Wenn der Unterboden hart sein sollte, dann schaue dir den Strand an und fahre gescheit drüber. Macht richtig Bock. Solltest du definitiv auch mal ausprobieren :=). Gib Acht fahre nicht zu nah ans Wasser heran. Wenn du hier stecken bleibst, dann ist dein Auto zu hoher Gewissheit Fucked. Stichwort Ebbe und Flut. Vor allem ist die Umweltverschmutzung durch Öl und Benzin riesig.

Video Made by Joel Doing Australia

14 Punkt: Flussüberquerungen

Flussüberquerungen oder auf Englisch River-Crossings sind eine ganz besondere Art des Offroad fahrens. Es gibt sie in Flach, in Tief mit spitzen Steinen, tiefen Löchern oder gar rutschigen Steinen. Natürlich solltest du hier in Betracht ziehen das Wasser in den Motorraum laufen könnte und das bedeutet bei deinem Auto dann Totalschaden. Dafür gibt es zwar Snorkel, die dir dabei helfen tiefe Wasser-Crossings zu meistern aber es könnte ja immer mal sein das eine Dichtung nicth so dicht ist, wie sie eigentlich sein sollte. Gehe so gut es geht das Rivercrossing zu Fuß ab und checke jede kleinste Gefahrenstelle. Auch hier schaltest du den 4WD an und sperrst das Zentraldifferential. Die Freilaufnarben stehen auf Lock und der Reifendruck beträgt 16 bis 25 PSI. Schalte in den zweiten Gang und fahre langsam durch den River.

15 Punkt: Learning By Doing

Sollte jemand von euch noch weitere Tipps haben die den Beitrag sinnvoll ergänzen, dann schreibt mir per Formular und ich füge es hinzu

Natürlich bin ich nicht der einzige Blogger gewesen. Zum einen gab es den Gnom Cara Feline: Cara’s Travel Diary und Falk mit seinem Blog: wntdownunder und zu guter Schluss Mia und ihre Reise ins Glück: I need Vita.mia.n sea

Was wird dich die nächste Zeit erwarten ?

Ab Februar werde ich weiter Reisen, dann wird es eine riesen Menge an Travel Material geben.

In den nächsten zwei Wochen werde ich meine Bucket-List hochladen. Bis dahin eine erholsame Woche.

Bei Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit.

Cheers BaertigerBackpacker

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Offroad Adventure Tour

Hey 👋,

 

ob Down Under, fünfter Kontinent, roter Kontinent oder OZ. Australien hat viele Namen. Es erstreckt sich über eine Fläche von circa 7,7 Millionen Km² (21,5 mal größer als Deutschland) und hat eine Population von etwa 23,1 Millionen Menschen (In Deutschland leben etwa 82 Millionen Menschen).

Kennst du etwa die Hauptstadt Australiens ? Ich dachte immer es sei Sydney. Leider lag ich falsch. Schande über mein Haupt. Überlege jetzt ein paar Sekunden und denke darüber nach, wie die Hauptstadt Australiens heißen könnte und ließ dann weiter. Die Hauptstadt Australiens nennt sich Canberra.

Down Under wird aus sechs Bundesstaaten gebildet. Queensland, New South Wales, Victoria, Southern Australia, Northern Territory und Western Australia.

60 % der kompletten Landmasse davon nimmt Western Australia ein. Das sind etwa 2.529.880 km² und damit ist Western Australia siebenmal so groß wie Deutschland. Krass oder? Es hat eine Population von 2.589 Millionen Menschen, wovon etwa 1,7 Millionen Menschen in Perth leben.

Genug Fakten. Nun kommen wir zu meiner Reise :).

Ich hatte schon immer den Traum nach Australien zu fliegen und dort für eine längere Zeit zu reisen. Diesen Traum erfüllte ich mir und flog ein Jahr nach meinem Abitur nach OZ und machte dort meine erste große Outbackreise mit dem Offroadconvoy2k17. 

Die meiste Zeit hielten wir uns in Western Australia auf. Was wir dort alles erlebt haben, erzähle ich nun in einer etwas längeren Zusammenfassung mit vielen Bildern, Verlinkungen und Videos. Es begann alles in Mount-Pleasant! be57708b-73ac-4de5-90e5-45d1e09fba6134 Menschen! sauber! rasiert! mit 11 4WDS. Welten trafen aufeinander. Jeder bestaunte das Auto des anderen. Nach dem ersten Meeting dachte ich mir schon, dass es wohl meine schönsten acht Wochen werden, die ich je in Australien haben werde.

Zu beginn gab es das erste Problem bei Auto sechs. Totalschaden am Motor! Doch die vier Mädels waren nicht aufzuhalten und ließen ihr Auto für mehrere Tausend Dollar reparieren. Grandios! Richtige Entscheidung! °Ironie an° bis jetzt zu mindestens °Ironie aus°. Zu diesem Zeitpunkt fingen die Youtuber das erste mal das Filmen an. In diesem Fall war es der Surfing Pirate ohne Augenklappe.

Lies dir zum Start auch meinen Blogbeitrag durch. Klick hier

Wir fuhren mit zehn Autos los . Die Mädels kamen im Auto sechs nach.

Erster Stop: Port Augusta. Eine sehr schöne Kulisse mit Sonnenuntergang.img_0874Picture made by Secondsummer. Follow him on Instagram.

Port Augusta liegt im Süden Australiens in der Nähe von Adelaide. Die Stadt beherbergt gerade mal 13000 Einwohner.

Da ging es schon weiter nach Coober Pedy. Eine winzige Stadt mit 1600 Einwohnern mitten im Outback, welche die Ovalstadt schlecht hin ist. Hier wurden das erste Mal 1911 Opale gefunden. Kennst du MadMax oder Pitch Black ? Diese beiden Filme wurden hier teilweise gedreht. Weiteres dazu gibt es in meinem alten Beitrag zu sehen.

 

Eines kann ich dir an dein Herz legen, wenn du dort in die unterirdische Kirche gehen solltest, dann lass dich von dem Pfarrer dort nicht verängstigen! LOL! Dieser war meines Erachtens aus °The Ring °  geflohen :D. Bild dir einfach deine eigene Meinung und schau dir das Video an :D.

 

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Pink, pinker, Oodnadatta. Einfach nur krass wie das Roadhouse dort aussieht! Da wir 33 Deutsche waren, durfte die Deutschland Flagge auf dem Bild natürlich nicht fehlen.5aa395fe-171d-494a-a433-6a70a9c66921-1Hiernach ging es zu einer coolen Offroad Sand Dune in der Nähe von Oodnadatta aber sieh selbst.

 

Auch unser Joel Doing Australia war wieder mit einem tollen Video dabei.

Nächster Halt Ayers Rock. Einfach traumhaft. Siehe dir hierzu meinen anderen Blogbeitrag an, indem du auf das Bild klickst. Wenn du dir gigantische Sonnenuntergänge anschauen möchtest, dann darf dieser Ort nicht fehlen!

img_2078Natürlich wäre es langweilig geworden, wenn wir kein Offroad gefahren wären, so haben wir uns beim Uluru an einer Sand-Dune versucht. Schau selbst. Hier hat es der Troppi vom Convoy versucht und ist gnadenlos gescheitert.

 

Schau dir das Video vom Surfing Pirate an um noch vieles mehr zu erfahren.

Nächster Stop: Kings Canyon

Der Kings Canyon wird oft mit dem Grand Canyon verwechselt! Der Canyon erhebt sich über die dichten Palmenwälder, was einfach nur gigantisch aussieht. Die Schluchten reißen dich um. Die Aufstiege machen dich zum Sportler, Die Spalten verschlingen dich. Das eiskalte und klare Wasser raubt dir den Atem. Für die majestätischen Tracks solltest du dir festes Schuhwerk anziehen. Schau dir einfach die Bilder an. Mich hat in Australien schon viel umgehauen aber das hat alles überstiegen. Wenn du Naturbegeistert bist, dann ist der Park genau das Richtige für dich. Die einzigartige Pflanzenwelt lässt dich in neue Welten eintauchen. Der Längste Walk dort nennt sich Rim Walk und erstreckt sich über sechs Km.

 

Das war es schon über den Kings Canyon aber auch hier hat Joel Doing Australia wieder fleißig gedreht.

Hast du schon einmal etwas über den Finke George National Park gehört ? Richtig, das ist unser nächster Halt gewesen.GKLF7962.jpgEin Nationalpark, welcher jedes Offroad Herz begehrt. Ob Sand, Stones, Dirtroad, River-Crossing oder Sand-River-Crossings. Hier ist wirklich alles dabei.

Joel Doing Australia hat wieder alles gegeben und uns mit einem schönen Youtube Video begeistert.

Solltest du es ausprobieren wollen, dann überlege dir zweimal ob du dies alleine machen möchtest. Du kannst dir ja sehr gut vorstellen, was passieren würde, wenn du dort alleine mitten im Outback stecken bleiben würdest.img_1628.jpgSpätestens zu diesem Zeitpunkt überlegte ich mir, welche Dinge man benötigt um im Outback überleben zu können. Klicke dafür auf das Bild.

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Ab ging es nach Alice Springs. In die Aboriginie Stadt überhaupt. Ab hier wird es sehr schwer Goon in Packungen zu kaufen. Hier zu habe ich einen schönen Beitrag geschrieben. Um diesen zu lesen musst du nur….. Na rate mal ?… das Bild anklicken :).Ich 2

Die Stadt hat einen ganz besonderen Flair. Hier leben knapp 2500 Einwohner. Klein aber Oho. Bekannt ist Alice Springs für viele, weil es in der Nähe vom Uluru liegt und von einigen Aborignies bewohnt wird.WMWC9700Surfing Pirate hat sich mal wieder selbst übertroffen bei diesem Video. Viel Spaß beim anschauen.

Von Alice Springs ging es zum Tennant Creek und von dort aus zum Finge Gorge Nationalpark. Ein wunderschöner Nationalpark, den man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte.DFML2276Zack, ab zum Elsey Nationalpark, welcher im Northern Territory liegt und von dort aus weiter über Katherine zu den Edith Falls in den Nitmiluk Nationalpark.RNSA6720.JPGBenötigst du eine Auslandskrankenversicherung für dein Work and Travel ?

Es kann ja passieren, dass man am Wasserfall abrutscht und sich den Finger bricht 🙂 ? Solltest du eine benötigen, dann klicke jetzt auf das Bild.

Hansemerkur

Auf eins freute ich mich schon die ganze Reise über!

Der Kakadu Nationalpark. Leider war dieser aufgrund der Wet-Season größtenteils geschlossen. Diesen und den Lichfield Nationalpark werde ich nach meiner Arbeit in ein paar Monaten bereisen. Solltest du auf die Idee kommen auch so einen Trip machen zu wollen, dann mache es von Mai bis November, weil du sonst genau dasselbe Problem wie ich hättest! RNSY7608AVBZ9015Nächster Punkt auf der Landkarte: Gun Point. Hier kannst du richtig geil Offroad fahren! Ob tiefe Gewässer oder Strände. Dort ist alles dabei, was das Herz begehrt.

 

Picture made by Surfing Pirate and Malte Go. Follow them on Youtube

Hier hat der Surfing Pirate mal wieder alles gegeben.

Und auch Joel war wieder dabei. Diesmal aber mit zwei  sehr authentischen Videos! Aber sieh selbst, was ich damit meine :).

Und da landeten wir schon in Darwin. Die Partyhauptstadt Australiens! Eine sehr schöne Stadt. Die Luftfeuchtigkeit dort ist leider so hoch, sodass man alle fünf Minuten das T-Shirt wechseln muss. Die drückende Hitze hat mich ziemlich an Singapur erinnert. Schau dir dazu meinen Beitrag Singapur eine Insel zum verlieben an. Bist du noch nicht in Australien und möchtest dich für dein Work and Travel vorbereiten, dann schau dir doch meinen Work and Travel Guide an. Klicke dazu auf das Bild.

Gepäck

Der Lichtfield Nationalpark ist unser nächstes Ziel gewesen. Leider war dieser auch größtenteils geschlossen. Diesem Ziel werde ich mich nach dem Arbeiten in 7 Monaten widmen.DCIM101GOPROGOPR4338.JPG

JJGR8690Jetzt kam der Knaller schlecht hin: Der Lake Argyle. Dort hätte ich mehrere Tage verbringen können. Wir sind dort im Infinity Pool gewesen und dieser Pool hatte eine Aussicht, die es in sich hatte, aber schau selbst :).

Auch Littlebackpacker war das erste mal beim Filmen dabei.

 

 

Weiter ging es über die Stadt Kununurra mit 4500 Einwohnern  nach Wyndham und von dort aus in den Purnululu Nationalpark.

 

In Halls Creek bereiteten wir uns auf die Fahrt nach Wolfs Creek vor. Wir fuhren am selben Tag los und erlebten ein schreckliches Szenario. Wir schauten uns auf dem Weg dorthin den Film Wolfscreek an, welcher dort gedreht worden war. Auf dem Weg zum Wolfs-Creek brach die Achse der Mädels, die ihr Auto am Anfang für mehrere Tausend Dollar repariert hatten. Das Auto mitten im Outback abschleppen zu lassen kam nicht in Frage, da es einfach das Budget der Mädels gesprengt hätte. So schlachteten wir das Auto komplett aus und ließen es, wie viele Australier, am Straßenrand stehen. Auch wenn ich kein Freund davon gewesen bin, musste es aufgrund der Begebenheit gemacht werden. Hier hat unser Surfing Pirate mal wieder sein können im Schneiden von Filmen gezeigt. Viel Spaß beim Video.

Auch ich habe wieder mal einen Blogeintrag über diesen Tag geschrieben. Klicke dafür HIER.

Weiter ging es zur Gibb River Road. Eine schöne lange Strecke zum Dirtroad und Offroad fahren. Viele behaupten, dass man mindestens zwei Ersatzreifen benötigt. Geschmackssache! In unserem Convoy ist nur ein Reifen auf der kompletten Fahrt kaputt gegangen.IMG_2834Nils der surfende Pirate war wieder dabei. Diesmal die meiste Zeit ohne uns, weil sein Auto kaputt war und er nach gekommen ist. Trotzdem mal wieder ein sehr schönes Video.

Jetzt war es soweit. Die Mitchel Falls waren in Sichtweite. Ein einzigartiges Erlebnis.

Die Mitchell Falls befinden sich im Mitchell River National Park in den Kimberleys im oberen Teil von Western Australia. Der Nationalpark wird von Regenwäldern, Palmen und Eukalyptusbäumen geprägt. In der Fauna dort existieren die verschiedensten Arten von Tieren wie z.B. Salzwasserkrokodile, giftige Schlangen, wie der Taipan. Das Highlight des Parks sind jedoch die Mitchell Falls, welche du auf em Bild siehst. Klicke das Bild an um zu meinem Beitrag über die Falls weitergeleitet zu werden.

ACXP0514Ab ging es in die beiden Städte Derby, Broome und von dort aus zum 80 Mile Beach. Dieser Strand ist 220 km lang und ziemlich abgelegen. Menschen sind hier zwar anzutreffen aber nur in Maßen. Hier kann man ziemlich geil in hohem Tempo mit dem 4WD über den Strand rasen :).

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Da ging es schon weiter nach Port Hedland. Eine wunderschöne Stadt. Hier kann man sich eine super cooles Phänomen anschauen, welches Stairway to the Moon genannt wird.

Auf Deutsch bedeutet es: Treppe zum Mond. Hier geht der Vollmond bei Ebbe über der Küste auf und bringt die verschiedensten Farben zum Vorschein. Die Strahlen des Mondes strahlen auf die übrig gebliebenen Pfützen und  bringen dadurch eine Illusion einer Lichttreppe zum Vorschein. Solltest du dort sein ist es auf jeden Fall sehenswert sich dieses Naturspektakel anzuschauen.

Und nun steuerten wir auf den besten Nationalpark Australiens zu: Der Karijini. Dieser Nationalpark hat mich derbst umgehauen. Er sieht aus wie gemalt. Du kannst in tiefe Spalten absteigen und auf die Erdgeschichte zurückblicken oder in kleinen Seen schwimmen gehen. Wenn du mehr über den Nationalpark erfahren möchtest, dann klicke jetzt HIER. Dieser Blogeintrag ist von Westernaustralia.com geschrieben worden und ist sehr informationsreich.

Hier versuchte ich mich im Klippen springen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass nicht alles Schmerzfrei ist 🙂

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Bei dieser Aktion hätte ich am liebsten direkt mein Bild auf Instagram hochgeladen, was auch super geklappt hat, weil ich eine WIFI Box dabei hatte, welche mir besseres Internet bat als mit dem Handy. Hast du noch keine Internet Box ? Dann ließ dir jetzt meinen Beitrag zur WIFI Box durch und klicke auf das Bild.

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Auf diesem Bild siehst du einen Spalt, welcher in einen verbotenen Bereich führte,  der wunderschön war.CMNI7689

Jetzt wirst du eine kurze Offroad Szene sehen, wie wir zusammen mit Auto Nr. 9 versuchten den höchsten Berg Mount Meharry in Western Australien im Karijini zu erklimmen.

 

Im Karijini sah ich dann endlich mein erstes Baby Kangaroo.0187153b-fa95-4269-ae85-3352b8f9e0cc-1

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Wolltest du auch schon einmal einen auf Spiderman machen? Dann ist der Spiderwalk im Karijini sehr empfehlenswert.265f596c-e936-4b40-929e-2e89c982fe68-1

Dieser Bereich im Nationalpark war wunderschön aber auch Eiskalt.d2757427-5b78-4641-9399-1802dac403c2

Leider spreche ich kein Englisch und konnte diesem Schild deshalb leider nicht Folge leisten.1b837581-3ec7-4236-ae50-4fec7cf17fa3-1Nach dem Nationalpark ging es zur kleinen Stadt Tom Price, welche eine der Bergbaustädten schlechthin ist, danach ging es über Karratha nach Exmouth, wo wir mit den Wallhaien schnorchelten. Der absolute Knaller. Eines meiner besten Erlebnisse im Meer.DSC_9456DSC_9563

Danke an den Fotografen Jess Hadden, welcher für uns geile Wasseraufnahmen zauberte. Follow him on Instagram.

Hier filmte Steven on Tour das erste Mal. Danke für das tolle Video!

Nach Exmouth crusten wir nach Coral Bay, wo wir ein Tauchkurs belegten. Das schnorcheln mit Wallhaien macht schon super Bock aber Tauchen rockt um einiges mehr. Die Wassertiefe im Riff betrug etwa 11 Meter.img_6289img_6287img_6288

Schnorcheln und tauchen kostet natürlich ein wenig Geld. Hast du für Australien schon eine Kreditkarte ? Solltest du noch keine haben, dann bestell dir jetzt eine, indem du auf das Bild klickst.

Deutsche Kreditkarte der DKB                          Debitkarte der WestpacDKB  Westpac

Wir waren in Coral Bay angekommen und haben uns die Strände dort angeschaut.

Mal wieder ein fettes Dankeschön an den Surfing Pirate

Wirklich ein wunderschöner Anblick. Von hier aus ging es von Carnavon nach Shark Bay, Denham und Cape Peron. Hier waren die Strände nochmal um einiges schöner aber sieh es dir auf dem Foto an, dann kannst du dir deine eigene Meinung dadrüber bilden.

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Hast du in deinem Leben schon einmal wildlebende Delfine gesehen ? In Monkey Mia kannst du dir diese anschauen. Lies dir dazu diesen tollen Beitrag durch, welcher von in-Australien geschrieben wurde. Klick hier

 

Natürlich gab es auch andere Tiere dort, die mich aus merkwürdigen Gründen versuchten zu attackieren.

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Von Cape Peron ging es über den Steep Point nach Geralton, wo wir uns wieder schöne Strände anschauen durften.

 

 

Leider war das Ende in Sicht. Auf dem Weg nach Perth betrachteten wir noch die Pinnacles und fuhren mit Sand Boards auf der Lancelin Sand Dune.

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Ohh du schöne lebenswerte Stadt Perth!

Sie nennt sich die abgelegenste Stadt der Welt, weil sie von anderen Städten durch eine große Wüste abgeschnitten wird.

Ihren Namen City of Lights erhielt sie durch die Einwohner und derren Stadtverwaltung, welche alle Lichter der Stadt anschalteten, als sich der Astronaut John Glenn im Jahre 1900  im Weltall über der Stadt befand.

Solltest du mal in Perth sein, dann musst du unbedingt in den Kingspark wandern und von dort aus beim Sonnenuntergang die Skyline von Perth beobachten. Ein Farbenspektakel vom allerfeinsten.

Machs gut Perth. Wir werden uns wieder sehen.

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Tränen kullerten! Wege trennten sich! Die einen suchten sich Arbeit, die anderen fuhren zurück nach Deutschland. Der Abschied viel wirklich allen schwer.

Möchtest du wissen, wie sich der Abschied angehört hat ? Dann schau dir das untere Video an.

So schnell endeten 65 Tage. Es waren die mit wohl Abstand bis heute besten Wochen für mich in Australien. Es wird noch vieles mehr kommen. Ob Fotos Videos oder andere Dinge.

Wie ich  schon erwähnte, werde ich bis circa Januar auf einer Farm arbeiten und danach weiterreisen.

Ich halte die Strecke über eine Landkarte fest, welche ich auf dieser Seite hier gekauft habe. Erhältlich ist sie unter Weltkarten.de. Klicke dafür auf das untere Bild.

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Natürlich bin ich nicht der einzige Blogger gewesen. Zum einen gab es den Gnom Cara Feline: Cara’s Travel Diary und Falk mit seinem Blog: wntdownunder und zu guter Schluss Mia und ihre Reise ins Glück: I need Vita.mia.n sea

Was wird dich die nächste Zeit erwarten ?

Ein Tipp gebe ich dir schon einmal. Shark and Crocodile Diving.

In den nächsten zwei Wochen werde ich meine Bucket List hochladen. Bis dahin eine erholsame Woche.

Bei Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit.

Cheers BaertigerBackpacker

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Überleben im Outback 

Wer kennt schon das Wort Outback in Australien ? Hast du davon schon einmal gehört ? Wahrscheinlich kennst du die Worte gefährlich, giftig, erfrieren, Kangaroo, Krebs Moskitos, Fliegenpest, Krokodil  und verbrannt aber was bringt das schon, wenn du genau das noch nie erlebt hast. Ich habe mittlerweile ziemlich viel davon gesehen und selbst erfahren und davon werde ich dir jetzt erzählen.

Es begann mit Kälte und Hitze. Am Tag herrscht im Outback  im Durchschnitt eine Temperatur von 35 bis 43 Grad. Dann kommt plötzlich die dunkle Nacht. Ein rapider Temperatur Abfall bis zu 5 Grad. Was kannst du dagegen machen ? Gar nicht mal so schwer! Es gibt Schlafsäcke die bis zu -15 Grad warm halten und genau so einen besitze ich und dieser hält so warm, dass man nicht friert. Bestellen kannst du ihn hier.

Weiter gehts mit den giftigsten Tieren der Welt, welche in Australien leben. Viel kannst du hier nicht machen. Man kann sich zwar Anti Schlangenbiss Gamaschen, die gegen Bisse helfen kaufen aber benötigen tut man diese nicht. Ich bin mittlerweile im Norden bei Darwin und laufe mitten durchs hohe Gras und zwar mit Turnschuhen. Die meisten Schlangen schlängeln sich weg, sobald sie die Vibrationen von deinen Bewegungen hören. Spinnen sieht man recht selten. Bis zum heutigen Tag habe ich ein paar giftige gesehen und zwar auf der Farm. Solltest du evtl. doch einer Tigersnake begegnen, dann lautet das Motto für mich: Fressen oder gefressen werden. Ich denke mal du verstehst was ich damit meine.

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Und hier ist das fressen der letzten Schlange 🙂


Kommen wir zum Hautkrebs. In Australien lautet das Motto um so mehr Sonnencreme man nutzt um so gesünder lebst du. Die Ozonschicht in Australien ist ziemlich schwach, daher werden die Sonnenstrahlen so gut wie ungefiltert auf deinen Körper geschossen. Sollte deine Haut also empfindlich gegen die Sonne sein, so Creme dich bitte mit einem UV Schutz von  50 + ein.

Wenn du mit deinem 4WD durch Australien crused, dann versuche es zu vermeiden in der Nacht zu fahren, weil du bei sehr langen Fahrten höchstwahrscheinlich ein Kangaroo erwischst, welches über die Straße hüpft und genau in deine Windschutzscheibe klatscht. Das endet nicht gut für dich und erst recht nicht  für dein Auto, welches mit größter Wahrscheinlichkeit nach dem Crash  einen Vollschaden hat.


Ganz geschweige, was mit dem kleinen Hüpfer passiert.IMG_2341

Gegen die Fliegenpest gibt es zwei ganz einfache Mittel. Zum einen ein Fliegennetz fürs Gesicht und zum anderen eine Fliegencreme auf die ich schwöre. Es gibt nichts Besseres gegen Fliegen, glaub mir!!!

Gegen Moskitos hilft diese Creme nur im Gesicht.

Solltest du jemals einem Krokodil begegnen, dann spring dem Krokodil auf den Rücken und reite es! Natürlich nicht! Oder willst du  der nächste Backpacker sein, über den in der Zeitung berichtet wird, dass er beim Krokodilreiten gestorben ist ?

Wenn du mit einer größeren Gruppe an einem Krokodilriver campst, so geh zum River komm zurück zum Camp und sag du hättest ein großes Krokodil gesehen. Glaub mir diese Aktion zieht. Ihr werdet den ganzen Abend Spaß haben. LOL

Fahre niemals alleine ins Outback. Am besten fährst du immer zusammen mit zwei anderen Autos zusammen. Alleine kann es ziemlich schnell tödlich enden. Beim Offroad fahren kann es recht schnell passieren, dass dein Auto kaputt geht  und dann steht man mitten im Outback 700 Kilometer  entfernt von der nächsten Tankstelle oder Stadt.

Achtet darauf das ihr im Durchschnitt drei Kanister Wasser (90l) und zwei Kanister Benzin mit habt.

Ein  Schnorchel für eine River Überquerung ist ebenfalls sehr sinnvoll fürs Auto, da du dadurch verhinderst, dass dein Motor Wasser ansaugt.

Abos können ziemlich gefährlich sein, solltest du einen Oberkörper freien Abo sehen, dann geht diesem aus dem Weg oder tritt ihm tief in die Eier und Lauf weg 😂

Wenn ein Feuer im Outback ausbricht, dann solltest du so schnell wie möglich weg fahren, sonst könnte es ziemlich ungemütlich werden. Ich persönlich möchte nicht als abgekokeltes Streizholz enden oder etwa du ? Ein Lagerfeuer im Outback zu machen ist nicht überall erlaubt, schaue dich vorher gut um, ansonsten könnte es zu Strafen im vierstelligen Bereich kommen.

Als ich das erste Mal das Wort Road Train gehört habe, dachte ich ein Zug überquert die Straße, dem war aber nicht so. Es war ein LKW mit mehreren Anhängern. Pass hier wirklich gut auf. Sollte dich dieser Train auf der Straße erwischen, dann  bleibt wirklich nicht viel von dir und deinem Auto übrig. Vor allem der Staub, der durch einen Roadtrain aufgewirbelt wird, ist verdammt gefährlich, weil man zu 100 % nichts mehr sieht. Devise hier lautet bei Dirtroads langsam vorbeifahren.

Ein UHF Radio ist unabdingbar um im Notfall im Nationalpark oder abseits vom Handyempfang jemanden zu erreichen. Ein UHF Radio könnt ihr hier bestellen. Denkt natürlich daran, dass du hier auch eine ziemlich lange Antenne wie z.B diese hier benötigst.

Zu guter Schluss gibt es noch eins zu erwähnen und das sind Sand Flies. Ich wusste das es in Australien viele Moskitos und Fliegen gibt aber von diesen Viechern habe ich noch nie was gehört. Leider! Wenn sie dich erst einmal in die Finger bekommen haben, siehst du aus, als ob du Röteln oder so etwas ähnliches hättest und das Juckt so dermassen, dass du dir die ganze Haut vom Körper kratzt. Was hilft dagegen. Nicht viel. Ich persönlich habe Tabletten dagegen genommen, welche du in jeder Apotheke in Australien bekommst. Die Pillen lohnen sich wirklich. Sie verhindern nach einem Tag den Juckreiz und das ist Gold wert.

Cheers BaertigerBackpacker

me

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